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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

„Hooksiel sicher“: Straßenbelag regelt keine Vorfahrt

Hooksiel (25. 6. 2026) – Autofahrer sind gut beraten, sich nicht von ihren Gefühlen leiten zu lassen. Manchmal nämlich täuschen einen die Sinne. In der Folge kann es zu brenzlichen Situationen im Straßenverkehr kommen.

Der Straßenbelag täuscht. Linksabbieger aus der Viethstraße in die Nee Start haben keine Vorfahrt. Foto: hol

Ein Beispiel dafür: Der Einmündungsbereich Viethstraße/Nee Straat in der Nähe des Alten Hafens. Die Nee Straat wurde einst als Innerorts-Umgehung für die Fußgängerzone Lange Straße gebaut. Der Hauptstrom des innerörtlichen Verkehrs bewegt sich seither vom Sengwarder Anteil kommend um den Alten Hafen herum, ein kurzes Stück über die Viethstraße und von dort nach links über die Nee Straat in Richtung Friesenstraße.

Linksabbieger müssen warten

Gut erkennbar ist dieser Straßenverlauf durch seine einheitlich asphaltierte Oberfläche. Die Verlängerung der Viethstraße entlang des Deiches in Richtung Soltwarf und Marina ist geklinkert. Der Eindruck aber, dass der asphaltierte Straßenverlauf wohl auch vorfahrtberechtigt sein müsste, trügt. An der Einmündung Viethstraße/Nee Straße gilt zur Überraschung vieler Verkehrsteilnehmer die „Rechts vor Links“-Regel.

Wer also etwa von der Marina kommend die Viethstraße geradeaus in Richtung Alter Hafen befährt, muss die Vorfahrt der von rechts aus der Nee Straat kommenden Autos und Radfahrer achten – hat aber Vorfahrt vor dem entgegen kommenden Verkehr, der nach links in die Nee Straat abbiegen möchte. Umgekehrt: Wer vom Alten Hafen kommt und nach links in die Nee Straße abbiegen möchte, muss blinken (!) und den aus der Viethstraße entgegen kommenden Verkehr passieren lassen.

Keine „Abknickende Vorfahrt“

Auch wenn sich gerade in Zeiten der Hochsaison sehr viele Verkehrsteilnehmer die Vorfahrtsregel in diesem Bereich sehr häufig missachtet wird, kommt es nur äußerst selten zu Problemen oder gar Unfällen. Zum einen glauben die aus der Viehtstraße kommenden Autofahrer und Radler wohl selbst nicht so recht daran, dass sie Vorfahrt haben könnten – und verhalten sich entsprechend vorsichtig. Zum anderen liegt der gesamte Bereich in einer Tempo-30-Zone.

Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass die Gemeinde nicht einfach ein Schild „Abknickende Vorfahrt“ aufstellen darf, durch das dann tatsächlich der Hauptverkehrsstrom vorfahrtsberechtigt wäre. Eine solche Beschilderung ist in Tempo-30-Zonen grundsätzlich nicht zulässig. 

Anmerkung: Liebe Leserinnen und Leser, wer die bereits erschienen Artikel im Rahmen der Serie „Hooksiel sicher“ lesen möchte, sollte im Suchfeld (oben links auf der Startseite) einfach „Hooksiel sicher“ eingeben. Anregungen, Hinweise oder Fragen zu Verkehrsregelungen in Hooksiel haben, melden Sie sich bitte per Email unter infos@hooksiel-life.de – Stichwort: „Hooksiel sicher“.

Wo gibt es Fördermittel für Dörfer, Vereine und das Ehrenamt?

Jever/Wangerland (25. 6. 2026) – Wie können Dörfer, Vereine und ehrenamtlich Engagierte von Förderprogrammen profitieren? Welche Unterstützungsmöglichkeiten stehen Kommunen und Dorfgemeinschaften aktuell zur Verfügung? 

Diesen Fragen widmet sich eine Informations- und Austauschveranstaltung, zu der die Wangerländer CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen gemeinsam mit dem CDU-Kreisverband Friesland und Nikolaus Jansen vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems einlädt. Interessierte sind dazu für Montag, 29. Juni, ab 16 Uhr ins „Dörphuus“ in Sandelermöns willkommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen sollen aktuelle Fördermöglichkeiten für Dörfer, Vereine und ehrenamtliches Engagement stehen. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Teilnehmenden.

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Rollatortraining beim Senioren-Stützpunkt Friesland

Jever/Wangerland (25. 6. 2026) – Der Landkreis Friesland lädt für Dienstag, 30. Juni, von 14 bis 16 Uhr, zu einem Rollatortraining beim Senioren- und Pflegestützpunkt Friesland in Jever (Am Kirchplatz 19) ein. Ziel der Veranstaltung ist es, die sichere Nutzung des Rollators im Alltag und insbesondere im Straßenverkehr zu fördern.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland und dem Senioren- und Pflegestützpunkt Friesland angeboten. Unter der Leitung von Anja Kienetz, Präventionsbeauftragte des Polizeikommissariats Jever, erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Hinweise zur richtigen Einstellung des Rollators, zum sicheren Überwinden von Hindernissen sowie zu wichtigen Verhaltensregeln im Straßenverkehr. Nach einer theoretischen Einführung werden die Inhalte in der Praxis erprobt. Zusätzlich stehen Handreichungen und Broschüren zum Thema zur Verfügung.

Interessierte werden gebeten, sich bis Freitag, 26. Juni, anzumelden. Ansprechpartnerin ist Marina Kyaw vom Senioren- und Pflegestützpunkt Friesland, Tel. 04461/919 6042, E-Mail: . pflegestuetzpunkt@friesland.de

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Volltreffer von Werner Poppen für die Grundschule Hooksiel

Hooksiel (24. 6. 2026) – Auch wenn Deutschland noch nicht Weltmeister ist: Die Fußball begeisterten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hooksiel haben trotzdem schon Grund, sich zu freuen. Warum? Der Hooksieler Werner Poppen hat einen Volltreffer gelandet.

Freuten sich mit den Kindern der Grundschule Hooksiel über die WM-Trikots: (von links) Spender Werner Poppen, Markus Gellert, der kommissarische Schulleiter Marvin Alker und Bürgermeister Mario Szlezak. Foto: hol

Poppen hat einen Gewinnspiel der Edeka-Supermarktkette teilgenommen. Dabei wurden bundesweit Tausende Edeka-WM-Trikots verlost. Darunter auch komplette Trikotsätze für Vereine oder Schulen. Poppen hatte Glück. Im Beisein von Bürgermeister Mario Szlezak und dem im Rathaus für Schulen zuständigen Abteilungsleiter Markus Gellert übergab er jetzt zusammen mit seiner Frau Catrin 28 Trikots an den kommissarischen Schulleier Marvin Alker. Der Bürgermeister bedankte sich ausdrücklich bei dem Spender, dass er bei der Aktion an die Kinder der Grundschule gedacht habe.

Über eine WM-Shirts freuen dürfen sich alle Kinder der zweiten Klasse, die auch Poppens Sohn Phillipp besucht. Zudem wurden damit die Siegerinnen und Sieger der verschiedenen Jahrgänge der Bundesjugendspiele ausgestattet, die die Schule in dieser Wochen ausgerichtet hat. Dabei durften sich 120 Kinder bei herrlichem Wetter im Sprint, Hochsprung, Dauerlauf und Weitwurf sowie einer Vielzahl weiterer spielerischer Angebote ausprobieren. Ein Sportfest mit Spaß für alle. 

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Wasser sparen und Mülltonnen rechtzeitig an die Straße stellen

Hooksiel (24. 6. 2026) – Aufgrund der erwarteten hohen  Temperaturen und der damit verbundenen Hitzebelastung beginnt die Abfallabfuhr im Landkreis Friesland am Donnerstag und Freitag, 25./26. Juni, bereits ab 5 Uhr morgens. Die Abfallbehörde bittet die Bürger, ihre Abfallbehälter rechtzeitig bereitzustellen – idealerweise bereits am Vorabend. 

Insbesondere bei Hitze ist es besser, Pflanzen gezielt zu wässern und dafür die Abendstunden zu wählen. Foto: Michael Bahlow 

Mit der Vorverlegung der Abfuhrzeit sollen die Mitarbeiter der Abfallentsorgung vor hohen Temperaturen geschützt werden. Während die Fahrer von Seitenladern in klimatisierten Fahrzeugen arbeiten, sind die Besatzungen von Heckladern über weite Strecken im Freien tätig. 

Direkte Sonneneinstrahlung meiden

Der Landkreis Friesland bittet zudem alle Bürgerinnen und Bürger, während der Hitzewelle auf sich und andere zu achten, insbesondere ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung meiden. Insbesondere  ältere Menschen, Kinder sowie gesundheitlich beeinträchtigte Personen können durch die Hitze gesundheitlich belastet werden.

Der Oldenburgisch‑Ostfriesische Wasserverbands(OOWV) versichert unterdessen, dass der während der Hitzeperiode erfahrungsgemäß höhere Wasserbedarf gedeckt werden kann. „Viele Menschen duschen häufiger, bewässern ihre Gärten oder nutzen Wasser intensiver im Haushalt“, weiß man beim Verband, der darum bittet, besonders in den kommenden Tagen bewusst mit Wasser umzugehen, um die Infrastruktur zu entlasten und Ressourcen zu schonen.

Rasensprenger abschalten

„Wir haben genug Wasser für alle, wenn jeder sorgsam damit umgeht“, stellt Olaf Sonnenschein klar. Er ist Leiter der Betriebssteuerung des OOWV. „Engpässe lassen sich vermeiden, wenn vor allem auf die Bewässerung des Rasens mit Trinkwasser verzichtet wird.“ Hilfreich sei es auch, den Wasserverbrauch zu den Spitzenzeiten in den Morgen- und Abendstunden zu reduzieren und das Duschen oder Wäschewaschen beispielsweise auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Trinkflaschen auffüllen

Das Regionalportal „einfach‑heimat.de“ des OOWV mit der Initiative „Trinkwasser mobil“ bieten übrigens eine Möglichkeit, Menschen kostenlos mit Leitungswasser zu versorgen. Über 300 Geschäfte, Gastronomiebetriebe und öffentliche Einrichtungen im Verbandsgebiet würden bereits als Trinkwasserstationen zur Verfügung stehen. „Dort können Menschen ihre Trinkflaschen kostenfrei auffüllen – ein praktischer Service an heißen Tagen und ein Beitrag zur Vermeidung von Einwegplastik.“

Teilnehmende Betriebe sind an einem Aufkleber erkennbar und auf einer digitalen Karte verzeichnet. Weitere Informationen für potenzielle Teilnehmer dazu gibt es unter der E-Mail-Adresse service@einfach-heimat.de.

Steht der Gemeinderat zum „Strandumbau Hooksiel“?

Hooksiel/Wangerland (23. 6. 2026) – Das Projekt „Strandumbau Hooksiel“ kommt in die entscheidende Phase. In der nächsten Sitzung des Rates der Gemeinde Wangerland am kommenden Dienstag, 30. Juni, ab 18 Uhr im Ratssaal in Hohenkirchen steht das Thema auf der Tagesordnung. Bevor die offizielle Planung beginnt und Anträge für Fördergelder gestellt werden können, muss die Gemeinde einen Grundsatzbeschluss fassen, dass sie zu dem laut Kostenschätzung 16 Millionen Euro teurem Vorhaben steht.

So könnte das Deckwerk verlaufen, das den Hooskieler Badestrand sichern soll. Grafik: Planungsbüro

Worum geht es? Der Hooksieler Badestrand am Strandhaus 1 ist in den vergangenen Jahrzehnten immer schmaler geworden. Sturmfluten und Strömung nagen am Strand, tragen Sand ab und gefährden inzwischen auch das Strandgebäude selbst. In dem von einer Vielzahl von Behörden und Verwaltungen unter Leitung des Hooksieler Ratsherren Dieter Schäfermeier entwickelten Projekt geht es im Kern darum, den Strand durch ein massives Betonbauwerk zu sichern. 

650 Meter langes Deckwerk

Eine Machbarkeitsstudie sieht ein etwa 650 Meter langes Deckwerk aus Schüttsteinen in Beton vor, das am Fuß durch eine Spundwand gesichert werden soll. Auf dem Deckwerk ist ein 4,5 Meter breiter Promenadenweg geplant. Drei zusätzlich in die Jade gesetzte Buhnen sollen weiteren Sandabtrag verhindern. 

In das Areal hinter dem Deckwerk werden rund 100.000 Kubikmeter Sand gespült werden. Hier könnten zum Beispiel Spiel- oder Veranstaltungsflächen entstehen. Ein wichtiger Punkt: Strand und Wasser sollen barrierefrei erreichbar sein.  Dafür ist eine Rampenanlage über den Hauptdeich und das Deckwerk vorgesehen.

Geld aus dem Kohlestrukturfonds

Finanziert werden soll das Projekt vornehmlich aus dem Kohlestrukturfonds des Bundes, durch den die Nachteile für die Region aus dem Ausstieg aus der Kohleverstromumg ausgeglichen werden sollen. Angestrebt wird eine maximale Förderquote von 90 Prozent. Zehn Prozent müsste die Gemeinde stemmen, gegebenenfalls auch mit Hilfe von Dritten wie dem Land Niedersachsen.

Vor dem Baubeginn stehen aber – neben dem Grundsatzbeschluss der Gemeinde – noch einige Hürden. So wird das NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserbau und Küstenschutz Nord) ein Planfeststellungsverfahren einleiten, in dem unter anderem in Modellen die Auswirkungen aufs Wattenmeer, auf Strömungen und Sandverschiebungen untersucht werden müssen.

Modelle zu den Auswirkungen

Allein diese Studien und Modelle dürften rund 500.000 Euro kosten, für die zunächst die Gemeinde als Antragstellerin gerade stehen muss. Falls das Projekt genehmig wird, können auch die im Rahmen der Planfeststellung anfallenden Untersuchungskosten über Fördergelder abgedeckt werden. Aber, so ein Risiko, das die Gemeindeverwaltung in der Beschlussvorlage für den Rat benennt: Wenn es am Ende keine Genehmigung gibt, gibt es auch kein Projekt und damit auch keine Projektförderung – die Gemeinde bliebe auf den Kosten für Modelle und Studien sitzen.

Verkauf der Rundinsel

Ob die Gemeinde dieses Risiko eingehen will, dürfte in der öffentlichen Ratssitzung diskutiert und entschieden werden. In weiteren Tagesordnungspunkten geht es unter anderem um die Bauleitplanung für Horumersiel, die Abschaffung der Wochenmarkt-Gebühren und die Schaffung von Wohn- und Gewerbeflächen in Tettens.

Wichtigster Punkt im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung dürfte der geplante Verkauf der Rundinsel im Wangermeer in Hohenkirchen werden. Mit einem finalen Beschluss sollen die monatelangen Verhandlungen über die Vertragskonditionen mit Dieter Boll, Mitgesellschafter im „Wangerland-Ressort“, abgeschlossen werden. 

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„Küstenkinder“ zu Besuch bei echten Kälbern und Kühen

Hooksiel/Crildumersiel (23. 6. 2026) – Kühe machen tatsächlich „Muh“ und sie sind nicht lila. Das zumindest haben die Hooksieler „Küstenkinder“ bei ihrem Besuch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Haschen in Crildumersiel gelernt.

Landwirt Friedmar Haschen stellte den Kindergarten-Kindern seine liebsten Kälber vor. Rechts im Bild die Erzieherinnen Marlies Möllmann und Tanja Neumann-Bremer. Foto: hol

Die Kinder der „Dörpwichtel“-Gruppe hatten bei dem mehrstündigen Hofrundgang mit etlichen Spielstationen zudem jede Menge Spaß. Nach dem Besuch bei Kälbern und Kühen durften sie unter anderem mit Spielzeugtreckern und -baggern um die Wette fahren, eine Runde auf dem Rücken eines Ponys reiten und auf einem Trampolin herumspringen.

Für viele Kinder ein Höhepunkt des Tages: Eine Runde auf dem Rücken eines Ponys. Foto: hol

Landleben pur, mit einem Hauch von Abenteuer für all jene Kinder, die bislang keinen direkten Bezug zur Landwirtschaft hatten. Der Besuch auf dem Bauernhof gehörte zum Projekt „Landwirtschaft“ der Kindertagesstätte „Küstenkinder“, das vor wenigen Tagen mit der Taufe einer lebensgroßen Kuhskulptur auf dem Kita-Gelände auf den Namen „Mama Muh“ eingeläutet worden war. 

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Thalasso: Wohltuende Kälteflut gegen den Alltagsstress

Horumersiel (22. 6. 2026) – Zum Sommeranfang wird es im „Thalasso Meeres Spa“ in Horumersiel nochmal eisig und wohltuend zugleich. Für Samstag, 27. Juni, lädt die „Thalasso‑Kälteflut“ dazu ein, den Alltagsstress abzustreifen und neue Energie zu tanken. Das rund vierstündige Event kombiniert Anwendungen in der Kältekammer bei  -110 °C mit Entspannung, Bewegung und gesunder Stärkung. 

In kleinen Gruppen à vier Personen erleben bis zu zwölf Teilnehmende drei Durchgänge in der Kältekammer (Foto), jeder zwischen 60  und  90  Sekunden. Dazwischen bleibt Zeit für Ruhe und einen Besuch der Teelounge mit Smoothies, Tee, Cracker und Obst. Im Anschluss wählen die Gäste zwischen Schwimmen im Meerwasserpool oder einer AquaJet-Anwendung.

Eine Anmeldung für die Thalasso-Kälteflut ist über meeresspa.de/specials oder telefonisch direkt im Thalasso Meeres Spa möglich. Der Preis beträgt 95  Euro pro Person. Teilnehmende sollten sportliche Kleidung, Mütze, Handschuhe und saubere Sportschuhe mitbringen; bei gesundheitlichen Einschränkungen ist vorherige ärztliche Rücksprache erforderlich.

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Kassen sind leer: Kommunen fordern mehr Geld von Bund

Friesland/Wangerland (22. 6. 2026) – Die Aufgaben wachsen, die finanziellen Spielräume werden kleiner. Vor diesem Hintergrund haben der Landkreis Friesland sowie die kreisangehörigen Städte und Gemeinden gemeinsam im Rahmen des heutigen bundesweiten Aktionstages „Kommunen am Limit“ auf die zunehmend angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam gemacht.

Pochen auf eine bessere Finanzausstattung der Kommunen: (von links nach rechts) Erster Stadtrat Sören Krieghoff (Varel), die Bürgermeister Mario Szlezak (Wangerland) und Olaf Oetken (Zetel), Landrat Sven Ambrosy (Landkreis Friesland), die Bürgermeister Stephan Eiklenborg (Sande) und Jan Edo Albers (Jever), Erster Stadtrat Karsten Hage (Schortens) sowie (online zugeschaltet) die Bürgermeisterin Tina Mißmahl (Gemeinde Wangerooge) und Bürgermeister Thorsten Krettek (Gemeinde Bockhorn). Foto: Landkreis Friesland

Der Aktionstag wurde von den kommunalen Spitzenverbänden – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – initiiert. Ziel ist es, bundesweit auf die schwierige finanzielle Situation der Kommunen aufmerksam zu machen und Bund sowie Länder zum Handeln aufzufordern.

Finanzierung dauerhaft sichern

Dabei verwiesen die Vertreter von Gemeinden, Städten und Landkreis darauf, dass die Kommunen zahlreiche Aufgaben übernehmen, die für die Menschen vor Ort von zentraler Bedeutung sind – von der Kinderbetreuung über Schulen bis hin zum Brand- und Katastrophenschutz. Gleichzeitig würden ihnen immer neue Aufgaben übertragen, ohne dass die Finanzierung dauerhaft gesichert sei.

„Wer bestellt, der bezahlt!“

Zugleich machten sie deutlich, dass die Kommunen einen wesentlichen Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge gewährleisten. „Um diese Aufgaben auch künftig verlässlich erfüllen zu können, sind auskömmliche und verlässliche Finanzierungsstrukturen erforderlich“, heißt es in einer Mitteilung. Gemeinsam appellieren sie an Bund und Länder, die kommunale Ebene finanziell nachhaltig zu stärken und das „Konnexitäts-Prinzip“ konsequent anzuwenden. Das bedeutet: Wer zusätzliche Aufgaben überträgt, muss auch für deren Finanzierung sorgen. Oder verkürzt: „Wer bestellt, der bezahlt!“

Seenotretter bergen auf Grund gelaufenen Fischkutter

Hooksiel/Bremen (22. 6. 20269 – Ein Fischkutter ist in der Nacht zu Montag im Seegebiet Nordergründe zwischen Weser- und Elbmündung auf Grund gelaufen. Zudem meldete der Kapitän Rauchentwicklung im Maschinenraum. Die Seenotretter der Stationen Hooksiel, Deutsche Bucht/Helgoland und Horumersiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) befreiten die Fischer von der Untiefe und brachten Schiff und Besatzung sicher in den Hafen.

Der Hooksieler Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“ war maßgeblich an der Rettung des im Seegebiet Nordergründe in Not geratenen Fischkutters beteiligt. Foto: DGzRS

Rauch aus dem Maschinenraum

Gegen 23.55 Uhr rief die Besatzung des Kutters „Zenit“ über den internationalen UKW-Seefunk-Not- und Anrufkanal 16 die Rettungsleitstelle See der DGzRS, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Ihr etwa 15 Meter langes Fischereifahrzeug war im nördlichen Bereich der Nordergründe festgekommen – etwa 14 Seemeilen (rund 26 Kilometer) nordwestlich von Cuxhaven. Aus dem Maschinenraum drang Rauch. Die beiden Fischer an Bord waren unverletzt.

Umgehend alarmierte die Rettungsleitstelle See die Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“ (Helgoland) und „Bernhard Gruben“ (Hooksiel). Beide liefen unverzüglich aus. Außerdem befanden sich das Zollschiff „Helgoland“ und der Fischkutter „Wangerland“ im Seegebiet und nahmen ebenfalls Kurs auf den Havaristen.

„Wangerland“ als erste vor Ort

Die „Wangerland“ erreichte gegen 0.45 Uhr die „Zenit“ und übergab eine Schleppleine. Der Wasserstand war jedoch zu niedrig, um den Havaristen zu befreien. Gegen 1.10 Uhr erreichte die „Hermann Marwede“ den Einsatzort und übernahm die Aufgabe des Einsatzleiters vor Ort. Wenig später traf die „Bernhard Gruben“ ein.

Nach einer ersten Erkundung stellten die Seenotretter weder weitere Rauchentwicklung noch einen Wassereinbruch fest. Die Besatzung der „Bernhard Gruben“ließ ihr Tochterboot „Johann Fidi“ zu Wasser. Die Seenotretter stellten eine eigene Leinenverbindung zum Havaristen her. Gegen 2 Uhr schleppten sie die „Zenit“ frei.

Schleppverband in rauer See

Auf der Reise zwischen Nordergründen und Weser geriet der Schleppverband in raue See: Bis zu zwei Meter hohe Wellen brachten den Fischkutter ins Rollen, das wegen des Maschinenschadens nicht vollständig eingefahrene Fanggeschirr begann, gegeneinander zu schlagen. Die „Bernhard Gruben“ steuerte nördlicheren Kurs, bis sie ruhigeres Fahrwasser erreichte.

Das Fanggeschirr erschwerte überdies das Festmachen im Hafen. Die Rettungsleitstelle See nahm deshalb gegen 6.10 Uhr die freiwilligen Seenotretter der Station Horumersiel in den Einsatz auf. Mit ihrem Seenotrettungsboot „Wolfgang Paul Lorenz“ und dem Tochterboot „Johann Fidi“ der „Bernhard Gruben“ bugsierten die Seenotretter den Havaristen sicher in den Hooksieler Hafen, wo er gegen 7.45 Uhr festmachte.

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