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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Förderverein gewinnt Kinderbus für die „Küstenkinder“

Hooksiel (17. 4. 2026) – Die „Küstenkinder“ dürfen sich auf eine neue Attraktion freuen. Der Förderverein der Hooksieler Kindertagesstätte hat ein originelles Vehikel in Empfang genommen, mit dem die Mädchen und Jungen der Einrichtung künftig sicherlich viel Spaß haben werden.

Haben für die Hooksieler Kindertagesstätte einen Kinderbus von Volksbank Jade-Weser in Empfang genommen: (von links) Stefanie Seiler, Sandra Müller und Claudia Bruns mit den Testfahrern Liv und Tammo.  Foto: privat


„Wir als Förderverein des Kindergartens haben Ende 2026 an einer Verlosung der Volksbank Jade-Weser teilgenommen – und tatsächlich gewonnen“, schildert Stefanie Seiler. Den Gewinn hat die Vorsitzende des Fördervereins jetzt zusammen mit Schriftführerin ihrer Sandra Müller und Kita-Leiterin Claudia Bruns aus Jever abgeholt. Bank-Vorstand Waldemar Kelm überreichte den Hooksielerinnen einen „Kinderbus“ im Wert von über 3500 Euro.

Das Gefährt, das Platz für bis zu sechs Kindern bietet, soll erst einmal einen Ehrenplatz in der Kita erhalten, damit ihn alle Kinder in Augenschein nehmen können. Danach wird er sicherlich bei dem einen oder anderen Ausflug gute Dienste leisten.

Luftmine in Kabeltrasse gefunden: Sprengung am Samstag

Hooksiel/Wilhelmshaven (17. 4. 2026) – In der Jade liegt noch jede Menge Kriegsmunition. Dabei handelt es sich nicht nur um Fliegerbomben, die bei Angriffen der Alliierten auf den Marinestützpunkt Wilhelmshaven ihr Ziel verfehlt haben. Nach dem Krieg wurden zudem große Bestände an deutschen Waffen und Munition im Jade-Fahrwasser verklappt.

Altlasten in der Jade

Auch wenn die Bomben, Minen und Granaten in die Jahre gekommen sind. Gefährlich sind sie auch heute noch. „Bei jedem Bauvorhaben in der Jade muss das betroffene Gebiet zwingend auf Altlasten untersucht werden“, erläutert Stephan Hellwig von der Wasserstraßen- und Schifffahrsamt (WSA) Weser-Jade-Nordsee. Fündig wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) jetzt bei der Sondierung der geplanten Kabeltrasse für das „NeuConnect“-Projekt, mit dem eine Stromverbindung zwischen Großbritannien und Deutschland hergestellt werden soll. 

Bei den aktuellen Sondierungen wurde unter anderem ein LMA-Luftmine aus deutschen Beständen mit einer Sprengladung von mehr als 250 Kilogramm entdeckt. Da die Bergung und ein Transporte an Land als zu gefährlich eingeschätzt wird, soll die Mine von Tauchern geborgen und danach mit anderer Munition auf der Störtebekerbank südlich der Vogelschutzinsel Mellum vor Horumersiel gesprengt werden.

Fahrwasser wird gesperrt

Geplant ist die Explosion zwischen 6.30 bis 9.40 Uhr. Der genaue Zeitpunkt der per Funk ausgelösten Sprengung auf der Sandbank steht noch nicht fest. Er wird für den Schiffsverkehr über „Jade Traffik“ auf den UKW-Kanälen 20 und 63 übermittelt. Anderthalb Stunden davor und danach wird das Fahrwasser aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt. Das Auslaufen von Schiffen aus dem Hafen Wangersiel in Horumersiel ist dann untersagt. Auf der Jade werden das WSV-Schiff „Mellum“ und Einheiten der Wasserschutzpolizei die Sprengung absichern.

Die vorbereitenden Arbeiten werden um 5.30 Uhr beginnen. Zunächst sind Taucher gefordert, die an der Mine Hebesäcke und Schläuche befestigen, mit deren Hilfe die Mine später zur Sandbank transportiert werden soll. An der Mine werden zudem noch zusätzliche Sprengladungen angebracht. Diese Arbeiten sind für die strörungsarme Stauwasserphase geplant. Im Anschluss wird die explosive Fracht dann per Schiff zur Störtebekerbank gezogen werden, wo sie dann bei Ebbe zerstört werden soll. 

Jugendparlament sucht nach einem neuen Logo

Friesland/Wangerland (17. 4. 2026) – Das Jugendparlament (JuPa) des Landkreises Friesland startet einen Design-Wettbewerb für ein neues Logo. Junge Menschen zwischen 11 und 21 Jahren können bis zum 26. April Entwürfe eingereicht werden. Danach entscheidet eine Jury, wer gewinnt. 

Die besten drei Entwürfe werden mit Geldpreisen ausgezeichnet – mit 200, 100 beziehungsweise mit 50 Euro. Das Gewinner-Logo soll das JuPa künftig auf allen Kanälen repräsentieren und auf Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Social Media zu sehen sein. Eingereicht werden können sowohl digital als auch analog gestaltete Entwürfe. Wichtig ist, dass die Entwürfe einen Bezug zum Jugendparlament Friesland haben.

Alle Infos rund um Teilnahmebedingungen, Teilnahmebogen, technische Vorgaben usw. gibt es unter www.friesland.de/jugendparlament. Einsendungen sind mit dem Stichwort: „Design Wettbewerb“ per Mail oder postalisch möglich: Per E-Mail an jugendparlament@friesland.de und postalisch an die Geschäftsstelle des Jugendparlaments Friesland, Lindenallee 1, 26441 Jever. 

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Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft im MTV Hooksiel

Hooksiel (16. 4. 2026) – Eine besondere Ehrung stand im Mittelpunkt einer harmonischen Jahreshauptversammlung, zu der Vorsitzende Anne Frerichs im Gästehaus zahlreiche Mitglieder des MTV Hooksiel begrüßen konnte. Margrit Otto gehört seit 40 Jahren dem Männer-Turnverein an, der überwiegend Mädchen zu seinen Mitgliedern zählt. Geehrt wurde zudem Kristina Matzke für 25-jährige Mitgliedschaft.

Seit 40 Jahren ist Margrit Otto (Mitte) Mitglied im MTV Hooksiel. Sie wurde jetzt auf der Jahreshauptversammlung von der Vorsitzenden Anne Frerichs (rechts) und deren Stellvertreterin Bettina Schriever geehrt. Foto: MTV

Die Vorsitzende und die Übungsleiterinnen ließen in ihren Berichten das Vereinsjahr Revue passieren. Der MTV hat 317 Mitglieder, davon 235 Mädchen und Frauen. Zum sportlichen Angebot – zumeist in der Turnhalle der Grundschule – gehören Kinderturnen, Eltern-Kind-Turnen, Aerobik, Damen- und Gesundheitsgymnastik, Zumba und Fitnesstraining. Zudem treffen sich MTV-Mitglieder seit über 25 Jahren regelmäßig montags und donnerstags zum Walking im Freizeitgelände. 

Über regen Zulauf freuen sich aktuell die Übungsleiterinnen in den Kinder-, Eltern-Kind-, Fitness- und Gymnastikgruppen. Abgerundet wird das sportliche Programm des Vereins durch gesellige Veranstaltungen. Dazu gehören Spielenachmittage und eine Boßeltour. Tradition hat auch der jährliche Ausflug zu jeweils einem Weihnachtsmarkt in einer anderen Stadt. 

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NPorts-Chef übernimmt Vermarktung des JadeWeserPorts

Wilhelmshaven (16. 4. 2026) – Zum 1. Mai übernimmt Holger Banik die Geschäftsführung der landeseigenen Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG (JWP-M). Er tritt damit die Nachfolge von Marc-Oliver Hauswald an, der die Geschicke der Gesellschaft seit August 2023 geleitet hat. 

Banik (Foto: NPorts) ist gebürtiger Bremer. Bereits seit Anfang 2014 ist er Geschäftsführer der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG sowie der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts). Der 58-Jährige absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Industriekaufmann und studierte im Anschluss an die Bundeswehrzeit Betriebswirtschaft in Marburg und Gießen.

Zwischen 1996 und 2007 sammelte er Führungserfahrungen im Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn AG. Danach wechselte Banik zur Hafenmanagement-Gesellschaft bremenports GmbH & Co. KG, wo er 2011 die kaufmännische Geschäftsführung übernahm. Am Jade-Weser-Port ist Banik künftig verantwortlich für die Vermarktung des Hafens, das Ansiedlungsmanagement und die Entwicklung der Flächen im Güterverkehrszentrum in der Logistikzone des Containerhafens.

Der Niedersächsische Wirtschaftsminister und Vorsitzende des Aufsichtsrats der JWP-M, Grant Hendrik Tonne zeigte sich überzeugt, dass sich der JadeWeserPort weiterhin positiv entwickeln wird. Im Fokus stünden jetzt die Ansiedlungsflächen im Güterverkehrszentrum und weitere im Eigentum der Gesellschaft stehende Flächen auf dem Voslapper Groden sowie Planungen für einen bedarfsgerechten Ausbau des Hafens. „Ich wünsche Holger Banik für seine neue Aufgabe viel Erfolg.“

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20-Jähriger kam mit Transporter von der Straße ab

Wangerland (16. 4. 2026) – Schwer verletzt wurde am Mittwoch ein Autofahrer, der mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache nahe Oldorf von der Kreisstraße 87 abgekommen und gegen einen Baum geprallt ist. Der 20-Jährige wurde dabei in seinem VW-Transporter eingeklemmt. 

Schwer verletzt wurde der Fahrer eines VW-Transporters, der in der Nähe von Oldorf gegen einen Baum prallte. Foto: Feuerwehr

Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen befreiten den Mann, der von Ersthelfern medizinisch versorgt wurde, mit Hilfe des Einsatzes von hydraulischen Rettungsgeräten. Der Rettungsdienst brachte den 20-Jährigen im Anschluss in ein Krankenhaus.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Wagen war gegen 7.45 Uhr nach Rechts von der Fahrbahn abgekommen. Weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Die Verbindungsstraße zwischen Jever und Hohenkirchen wurde für die Dauer der Bergung des Verletzten und des Wagens komplett gesperrt.

Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Erheblich beschädigt wurde zudem ein Leitpfosten und der Baum. 

Wasserstoff-Projekte am Scheideweg: „Energie Hub“ fordert Entscheidungen

Wilhelmshaven (15. 4. 2026) – Wilhelmshaven kann einen wesentlichen Beitrag zur deutschen Versorgungssicherheit leisten – vorausgesetzt, die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Der Unternehmens-Zusammenschluss „Energy Hub Wilhelmshaven“ fordert von der Bundesregierung zügige und verbindliche Entscheidungen, um den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft abzusichern. 

Investitionen in Elektrolyse

„Wir stehen an einem kritischen Punkt“, betonte Maximilian Graf von Wedel, 2. Sprecher des Energy Hub auf der Hannover Messe. „Wenn jetzt keine klaren Entscheidungen getroffen werden, wandern Investitionen ab. Wenn wir jedoch handeln, kann Wilhelmshaven zu einem zentralen Baustein eines effizienten, resilienten und bezahlbaren Energiesystems werden.“ 

„Die Projekte sind da, die Technologie ist verfügbar und privates Kapital steht bereit – was fehlt, sind verlässliche politische Instrumente zur Absicherung der bestehenden Risiken“, erläutert Energy-Hub-Sprecher Uwe Oppitz. Ohne zusätzliche Investitions-Entscheidungen werde die installierte Elektrolyse-Leistung in Deutschland ab 2027 stagnieren, obwohl bis zu acht Gigawatt bis 2030 realisierbar wären . 

Wilhelmshaven mit seinen leistungsfähigen Häfen, einer guten Energieinfrastruktur, seiner Nähe zu Offshore-Windparks sowie der Einbindung ins geplante Wasserstoff-Kernnetz sei als Standort prädestiniert für große, systemdienliche Elektrolyseprojekte die Stromüberschüsse aufnehmen und Netze entlasten könnten. 

Wichtig für das Gesamtsystem

„Elektrolyse kann mehr als Wasserstoff produzieren – sie stabilisiert das Gesamtsystem“, so Oppitz. Allein im Jahr 2024 hätten über neun Terrawattstunden (TWh) erneuerbarer Strom abgeregelt werden müssen, obwohl dieser vergütet wurde. Die Kosten für die Eingriffe in Energie-Erzeugungsanlagen zur Stabilisierung des Netzes beliefen sich auf mindestens 2,8 Milliarden Euro. „Diese volkswirtschaftlichen Verluste zeigen: Nicht zu handeln ist teurer als zu investieren.“

Ziel des Gesetzgebers sei es, überschüssigen Strom systemdienlich zu nutzen statt ihn abzuregeln. In der jetzigen Ausgestaltung reiche der Mechanismus jedoch nicht aus, um Investitionen auszulösen, so Oppitz. „Fehlende Planbarkeit bei Strommengen, Preisen und regulatorischen Rahmenbedingungen verhindert den Markthochlauf.“ 

Der Energy Hub fordert einen zielgerichteten Absicherungsmechanismus der regulatorische Risiken wirksam auffange, Projekte über 10 bis 20 Jahre finanzierbar mache, wettbewerblich ausgestaltet sei, volkswirtschaftliche Einsparungen fair verteile und private Investitionen in Deutschland mobilisiere. Richtig ausgestaltet könne systemdienliche Elektrolyse nicht nur Versorgungssicherheit stärken, sondern Netzkosten senken, den Bundeshaushalt entlasten und industrielle Wertschöpfung in Deutschland sichern.

Deichband sieht am Badestrand keine Gefahr für den Küstenschutz

Wangerland/Wilhelmshaven (15. 4. 2026) – Die Deiche im Landkreis Friesland und im Bereich der Stadt Stadt Wilhelmshaven haben den Winter und die Sturmflutsaison gut überstanden. Davon überzeugten sich Vertreter des III. Oldenburgischen Deichbandes, der Deichschutzbehörden und der Kommunen am Dienstag bei der Frühjahrsdeichschau. Aber, auch das eine Erkenntnis: Es gibt mit Blick auf die Zukunft jede Menge Handlungsbedarf. Allein für 2026 plant der Deichband Investitionen in Höhe von sechs Millionen Euro.

Das Meer hat nach und nach weite Teile vom Hooksieler Badestrand abgetragen. Das Strandhaus 1 steht schon fast im Wasser. Eine Gefahr für den Küstenschutz sieht der III. Oldenburgische Deichband aber in der Entwicklung noch nicht. Foto: Jonas Abeldt

Im Fokus stehen dabei der Voslapper und der Rüstersieler Seedeich. Seit Jahren schon lässt der Deichband das Deckwerk des Deiches zwischen Hooksiel und dem Jade-Weser-Port erneuern. Stück für Stück. In 2026, so Verbandsvorsteher Eilt-Onno Garlichs, wird der etwa 350 Meter lange 15. Bauabschnitt angepackt. Veranschlagte Kosten: 3,8 Millionen Euro. In 2027, so die Planung, soll das Gesamtprojekt zum Schutz des Deichfußes gegen die anbrandende See dann abgeschlossen werden.

Kleidepots für Deicherhöhung

Abschließen will der Deichband in diesem Jahr auch die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Erhöhung und Verstärkung des Rüstersieler Seedeiches. Das Bollwerk hat nach Berechnung von Experten des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) einen so genannten Unterbestick von rund 1,4 Metern. Soll heißen: Damit der Deich auch mit Blick auf den zu erwartenden Anstieg des Meerwasserspiegels Wilhelmshaven schützen kann, muss er erhöht werden.

Im Rahmen der Frühjahrsdeichschau besprach Deichbandvorstehder Eilt-Onno Garlichs (rechts) eine Reihe von Projekten mit Ulrich Wegener von der Unteren Deichbehörde der Stadt Wilhelmshaven. Foto: hol

Insgesamt, so erläuterten Garlichs und Ulrich Wegener von der Unterer Deichschutzbehörde der Stadt Wilhelmshaven, werden dafür rund 200.000 Kubikmeter Klei als Deichbaustoff benötigt. „Auf Deponien an der Maade und in der Nähe des Jade-Weser-Ports haben wir schon 160.000 Kubikmeter gesammelt.“ Die benötige Restmenge soll im laufenden Jahr hinzukommen. Der Deichband rechnet für 2026 für das Projekt mit Ausgaben in Höhe von 600.000 Euro. 

Als weitere Großbaustelle zeichnet sich in Wilhelmshaven die Erneuerung des Deckwerkes auf einer Strecke von rund einem Kilometer Länge zwischen dem Helgolandkai und dem Fliegerdeich ab. Auch hierfür sollen im laufenden Jahr die Vorarbeiten vorangetrieben werden.

Schlussrechnung für Hooksiel

Nach drei Jahren abgeschlossen worden ist im vergangenen Jahr die Erhöhung des Hooksieler Seedeiches (zwischen Campingplatz und Strandhaus 1). Hier arbeite man aktuell nur noch an der Schlussrechnung, so Garlichs. Bei dem nächsten Großvorhaben in diesem Bereich, die Sicherung des Hooksieler Badestrandes, sieht er den Deichband selbst nur bedingt in der Pflicht. „Natürlich unterstützen wir das Projekt. Aber aus Sicht des Küstenschutzes ist es nicht notwendig. Insofern können wir auch keine Küstenschutzmittel dafür ausgeben.“

1,1 Millionen Euro will der Verband hingegen in diesem Jahr für den Schutz des Deichvorlandes zwischen Harlesiel und Schillig investieren. Hier sollen bestehende Lahnungsfelder instand gesetzt werden. Mit Hilfe des Verbundes aus Holzpfählen und Reisig wird die Fließgeschwindigkeit des Wassers gedrosselt und die Sedimentation, also die Ablagerung von Sand und Schlick, erhöht. 

Im Rahmen ihrer ganztägigen Bereisung begutachteten die Fachleute die Deiche von Varel über Stand bis Wilhelmshaven und weiter von Hooksiel für Schillig bis Harlesiel. Dabei ließen sie sich auch über den Stand der Arbeiten an den Schleusen in Wilhelmshaven (4. Einfahrt) und Hooksiel informieren. Die Sanierung der Bauwerke liegt in der Verantwortung des Bundes beziehungsweise des Landes. Die gute Botschaft für Hooksiel, so Garlichs: „NPorts hat angekündigt, dass die Schleuse wie zuletzt geplant zu Pfingsten wieder in Betrieb gehen kann.“

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Diebe stehlen Schmuck und Kamera aus Schlafzimmer

Waddewarden (15. 4. 2026) – Unbekannte sind im Zeitraum von Montag, 12.20 Uhr, bis Dienstag, 13.18 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Wassenser Straße in Waddewarden eigebrochen. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude, so die Polizei. Im Inneren sei insbesondere das Schlafzimmer durchsucht worden. 

Die Täter entwendeten nach ersten Angaben Schmuck in bislang unbekannter Menge und Wert sowie eine Kamera. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Jever unter der Telefonnummer 04461/7449-0 in Verbindung zu setzen.

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Weiterer Händler: Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt

Hooksiel (14. 4. 2026) – Gute Nachrichten vom Hooksieler Wochenmarkt. Wie Marktvogt Jens Dekena mitteilt, wird es ab Freitag dieser Woche wieder einen Obst- und Gemüsestand geben. „Unsere Beschicker konnten einen Marktkollegen davon überzeugen, nach Hooksiel zu kommen.“

Wochenmarkt Hooksiel
Marktvogt Jens Dekena (links) (hier am Oliven-Stand) ist froh, dass es auf dem Wochenmarkt in Hooksiel künftig auch wieder Obst, Gemüse und Eier geben wird. Archiv-Foto: hol

Bei dem neuen Anbieter handelt es sich um Familie Kuhlmann aus Bockhorn, die ein Teil ihrer Produkte selbst anbaut und unter anderem einen Hofladen betreibt. Auch Eier aus dem eigenen Stall der Familie seien dann auf dem Markt zu haben.

Dekena erhofft sich für das Händler-Team jetzt „gutes Wetter und viele Kunden“. Der Wochenmarkt am ZOB an der Ecke Friesenstraße/Nee Straat hat jeweils freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Neben Obst, Gemüse und Eiern sind auf dem Markt Fisch, Fleisch- und Wurstwaren, Oliven und sonstige Spezialitäten, Lederwaren und Textilien sowie Blumen und Pflanzen aus einer Gärtnerei zu haben. 

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