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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Gemeinde will eine Pferderennbahn für Hooksiel erhalten

Hooksiel (19. 8. 2026) – Der Rat der Gemeinde Wangerland will eine Trabrennbahn für Hooksiel erhalten. Einen entsprechenden Beschluss habe der Verwaltungsausschuss bereits am 16. Juni in nicht-öffentlicher Sitzung gefasst, sagte die Sprecherin der Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“, Alice Brandenburg-Bienek (CDU), am Dienstagabend im öffentlich tagenden Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Sanierung.

Sportstätte oder Hotelstandort? Die Zukunft des Areals der Hdooksieer Trabrennbahn ist ungewiss. Foto: hol

Überrascht von dieser klaren Festlegung wurden nicht nur die Zuhörer, sondern auch Marko Meyer, für Immobilienentwicklung zuständiger Abteilungsleiter bei NPorts Wilhelmshaven. Der landeseigenen Hafengesellschaft gehört das Hooksieler Freizeitgelände zwischen der Bäderstraße und dem Hooksmeer einschließlich der Trabrennbahn. NPorts möchte die in den 1970er Jahren im Zuge der Aufspülung des Voslapper Grodens und dem Bau der Hooksieler Seeschleuse entstandenen, etwa 200 Hektar großen Flächen von der zweiten Deichlinie am ehemaligen Hallenwellenbad bis einschließlich der Flächen am Außenhafen für Tourismus- und Freizeitzwecke entwickeln.

Bauleitplanung fürs Freizeitgelände

Der Gemeinderat steht den Plänen grundsätzlich positiv gegenüber. „Das ist wirklich toll“, sagte Holger Ulfers (SPD). Ohne Gegenstimmen segnete der Ausschuss die Entwürfe für die Aufstellung von drei Bebauungsplänen ab, über die nach mehreren Beteiligungsstufen Baurecht entstehen soll. Einmal geht es dabei um eine Fläche zwischen Trabrennbahn und Sportplätzen bis in Höhe Surfgelände. Darüber hinaus soll ein Gebiet im Bereich Hooksieler Werft und Wasserskianlage überplant werden. Und zum dritten möchte NPorts am Außenhafen Baurecht für ein Hafenservicegebäude mit Gastronomie schaffen.

NPorts-Vertreter hatten die zusammen mit einer privaten Immobilien-Entwicklungsgesellschaft erarbeiteten Überlegungen schon mehrfach vorgestellt. Dabei lag stets ein Schwerpunkt bei der künftigen Nutzung des Trabrennbahn-Areals. Hier sieht NPorts die Chance, Investoren für einen Hotelbau oder einen Ferienpar zu finden.

Investoren für Projekte gesucht

Auf die Frage aus dem Ausschuss, ob die Entwicklung des Freitzeitgeländes auch ohne die Nutzung des Trabrennbahn-Geländes vorstellbar sei, antwortete Meyer ausweichen. „Das entscheiden allein die Investoren.“ Bislang sehen die NPorts-Pläne für das weitere Gelände eine weniger intensive Nutzung vor. Denkbar sein etwa ein Baumhotel, Hausboote oder eine Tinyhouse-Siedlung.

Im Bereich Werft/Wasserskianlage soll im wesentlichen die vorhandene Entwicklung abgesichert werden. Neu in der Planung: An der Bäderstraße rückwärtig des Hooksieler Badestrandes in Höhe von Strandhaus 1 und Strandhaus 2 könnte sich NPorts eine so genannte „Aktionsfläche“ für Veranstaltungen wie etwa Konzerte vorstellen. Das wäre auch aus Sicht des Hooksieler Gewerbevereins-Vorsitzenden Tobias Geisen, der dem Ausschuss als Beisitzer angehört, eine ideale Ergänzung zur geplanten Umgestaltung des Hooksieler Badestrandes selbst.

Aktionsfläche hinter dem Badestrand

Ratsherr Immo Müller (UWW), zugleich Vorsitzender des Hooksieler Rennvereins, der die Trabrennbahn nutzt, regte an, die Aktionsfläche mit der Trabrennbahn zu kombinieren. Schon jetzt würden auf dem Rennareal auch andere Veranstaltung wie Autotreffen und Festivals stattfinden. Meyer zeigte sich skeptisch, ob das eine gute Idee sei. Nach der bisherigen Planung wolle man lautstarke Aktivitäten möglichst weit von den ruhigen Wohn- und Erholungsbereichen entfernt halten.

Ulfers regte an, notfalls die Trabrennbahn zu verlegten – und zwar im Freizeitgelände in Richtung geplanter Aktionsfläche. Hier sehen die Pläne von NPorts den Erhalt des vorhandenen Waldes vor. Ulfers hielt dem entgegen, dass von einem Wald nie die Rede gewesen sei, als das Freizeitgelände als Kompensation für die Belastungen Hooksiels durch die Industrie auf dem Voslapper Groden aufgespült worden ist.

Löcher unter Bushaltestelle Gefahrenpunkt für Schulkinder

Hooksiel (19. 8. 2026) – Schon seit Tagen läuft der Schulunterricht wieder – und damit der Schulbusverkehr, der unter anderem Kinder aus Hooksiel in die weiter führenden Schulen nach Hohenkirchen oder Jever befördert. Auf Unverständnis stößt deshalb bei Hooksielern aus dem Bereich Schmidtshörn, dass die dortige Bushaltestelle in Fahrtrichtung Horumersiel alles andere als verkehrssicher ist.

Die Bushaltestelle in Schmidtshörn ist erheblich unterhölt. Gabriele Maschmann gehört zu den Anwohnern, die das überhaupt nicht in Ordnung finden. Zumal Schulkinder in die Löcher treten und sich verletzen könnten. Foto: hol

Die Betonbodenplatte der Haltestelle ist massiv unterhöhlt. Entweder wurde hier Erde durch Starkregenfälle weggespült oder Maulwürfe und Kaninchen haben ganze Arbeit geleistet. Jedenfalls ragen die Ränder der Erdlöcher über die Kanten der Betonplatten hinaus. „Ein unbedachter Schritt und es könnte sich jemand verletzten“, beklagt die Anwohnerin.

Bushaltestelle wird saniert

Dabei ist die Gefahrenstelle längst bekannt. Seit etlichen Tagen weist eine Bake auf die Löcher hin. Immerhin. Aber ein Bautrupp, der mit ein paar Schippen Sand das Problem an der Haltestelle an der Landesstraße 810 beheben könnte, war bislang nicht in Sicht. „In Ordnung ist das nicht“, so die Meinung der Hooksielerin und einiger ihrer Nachbarn.

Allerdings: Dass sich niemand um die Sanierung kümmert, ist so nicht richtig. Die Gemeinde Wangerland hat sich an die für die L 810 und auch für die Unterspülung an der Bushaltestelle Schmidtshörn 5 zuständige Straßenmeisterei des Landes gewandt. Die hoffnungsvolle Auskunft von dort: „Wir haben die Baustelle auf dem Schirm. Bis Donnerstagmittag wollten wir das erledigt haben.“

Frau stürzt aus ungeklärter Ursache auf die Bäderstraße

Hooksiel (18. 8. 2026) – Eine Frau ist heute mit ihrem Fahrrad beim Überqueren der Bäderstraße gestützt. Wie Passanten beobachteten, fiel die Radfahrerin kurz nach 10 Uhr beim Passieren der Straße an der Ampelanlage in Höhe der Hinrike-Lichterfeld-Straße plötzlich aus ungeklärtem Grund auf die Seite und blieb mit starken Schmerz liegen. Augenzeugen alarmierten den Rettungsdienst, der die kaum ansprechbare Frau ins Krankenhaus brachte.

In Höhe Kaisershof ist dieser Kleinwagen aus ungeklärter Ursache von der L 810 abgekommen. Foto: Feuerwehr Hohenkirchen

Am Montagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel zu einem Haus in der Lange Straße gerufen. Die Einsatzlage: Einer hilflose Person liegt hinter einer Tür auf dm Boden und reagiert nicht aufs Anklopfen. Als die Feuerwehr gegen 15.20 Uhr vor Ort eintraf, hatten sich aufmerksame Arbeiter, die sich in der Nähe befanden, bereits Zutritt zur Wohnung verschafft und der gestürzten Bewohnerin erste Hilfe geleistet.

Die Frau war von einem Stuhl gestürzt und hatte aufgrund ihres eingeschränkten Hörvermögens das Klopfen nicht wahrgenommen. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung der Bewohnerin.

Wie die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen berichtet, ist es bereits am Sonntagnachmittag auf der Landesstra0e 810 in Höhe Kaisershof zu einem schweren Unfall gekommen, Dabei sei ein Kleinwagen von der Straße abgekommen, habe sich überschlagen und sei auf dem Dach liegen geblieben. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei. Die L 810 war kurzzeitig gesperrt.

„Erlebnismarkt“ als Informationsbörse für Nachhaltigkeit

Wangerland/Carolinensiel (18. 8.2026)– Am Samstag, 22. August, findet von 10 bis 18 Uhr ein „Erlebnismarkt“ der Nationalpark- und Biosphären-Partner im Rahmen der “Salzwiesn” auf dem Gulfhof Friedrichsgroden (Friedrichsgroden 3, Carolinensiel) statt. Die Veranstaltung bringt Betriebe Einrichtungen und Vereine aus dem Nationalpark und der Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer zusammen, die ihre vielfältige Arbeit präsentieren und zeigen, wie nachhaltiges Wirtschaften und regionales Engagement in der Praxis gelebt werden.

Besucher erhalten Einblicke in die Arbeit der Partner und können Menschen kennenlernen, die sich täglich für den Erhalt der Region und eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Kim Lüdtke, Koordinatorin des Partner-Netzwerks: „Mit dem Erlebnismarkt möchten wir diese Vielfalt zusammenbringen und für Besuchende unmittelbar erfahrbar machen.“

Das Programm umfasst regionale Produkte, kreatives Handwerk, zahlreiche Informationsstände sowie Mitmach-Aktionen für Groß und Klein. Begegnungen und persönliche Gespräche bieten Gelegenheit, mehr über nachhaltiges Leben und Arbeiten in der Biosphärenregion zu erfahren. Mehr dazu online unter www.nationalpark-wattenmeer.de/news/erlebnismarkt-2026.

Fußweg von Bäderstraße zum Außenhafen erneuert

Hooksiel (18. 8. 2026) – Der Weg für Fußgänger von der Hooksieler Bäderstraße hinunter zum Außenhafen wird ein Stück sicherer. Die landeseigene Hafengesellschaft Niedersachsen-Ports (NPorts) hat den Gehweg entlang der gerade während der Urlaubssaison stark befahrenen Zufahrt erneuern lassen.

Nahezu fertiggestellt ist der neue Fußweg entlang der Zufahrt zum Hooksieler Außenhafen. Foto: hol

Der Fußweg führt vom Parkplatz oberhalb des Hafens hinunter zum Hafen. Er wird insbesondere von Fahrgästen der Ausflugsschiffe auf der Jade und der Helgoland-Linie genutzt. Gerade für Menschen mit Rollatoren oder Gehbeeinträchtigungen war der alte, stark versackte Belag kaum noch zu begehen.

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SPD: „Es geht um den Schutz unserer Demokratie“

Friesland (18. 8. 2026) – Die friesische SPD begrüßt die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Oldenburg, den Eilantrag von Martin Sichert auf Zulassung zur Landratswahl als unbegründet abzuweisen. 

„Es ist gut, dass das Verwaltungsgericht in seiner Entscheidung deutlich gemacht hat, dass es darum geht, die ordnungsgemäße Durchführung demokratischer Wahlen sicherzustellen“, so die SPD-Kreisvorsitzende Lena Gronewold. „Entgegen der Darstellung der AfD sind weder die Entscheidung des Wahlausschusses noch die heutige Gerichtsentscheidung ein Angriff auf die Demokratie. Ganz im Gegenteil: Es geht um den Schutz unserer Demokratie.“

Zweifel an Verfassungstreue

Ein Landrat müsse alle Bürgerinnen und Bürger eines Landkreises vertreten. „Die öffentlichen Äußerungen von Herrn Sichert, beispielsweise in den sozialen Medien, lassen jedoch erhebliche Zweifel daran aufkommen, ob er jederzeit für die demokratische Grundordnung und die Rechte aller Menschen eintreten würde“, so Gronewold.

„Der Kreiswahlausschuss hat nach Abwägung aller vorliegenden Fakten eine Entscheidung getroffen“, beteuert der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Jannes Wiesner. „Mit dieser demokratischen Mehrheitsentscheidung muss auch die AfD zunächst leben. Das Gesetz sieht klar vor, dass Entscheidungen über die Gültigkeit einer Wahl erst im Anschluss an die Wahl gerichtlich überprüft werden. Das gilt auch für die Landratswahl in Friesland. Dieser Weg steht dem Kandidaten der AfD selbstverständlich offen.“

Prüfung erst nach der Wahl

Gronewold und Wiesner verurteilen die Beleidigungen und Beschimpfungen, denen inzwischen Mitarbeitende der Kreisverwaltung und Mitglieder des Wahlausschusses ausgesetzt seien. „Man kann unterschiedlicher Meinung sein und Entscheidungen kritisch bewerten. Beleidigungen und Bedrohungen können und wollen wir jedoch nicht akzeptieren.“

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Eilantrag zur Landrats-Wahl abgelehnt: Gericht sieht keine Fehler

Friesland/Oldenburg (17. 8. 2026) – Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat heute den Eilantrag des AfD-Politikers Martin Sichert (Zetel) gegen dessen Nicht-Zulassung als Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Friesland abgewiesen. Der Bundestagsabgeordnete kündigte umgehend an, gegen diese Entscheidung Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einzureichen.

Einspruch erst nach der Wahl zu klären

Sichert war vom Landesverband Niedersachsen der Partei „Alternative für Deutschland“ als Kandidat für die Landratswahl am 13. September vorgeschlagen worden. Frieslands Kreiswahlleiter hatte die Kommunalaufsicht beim Innenministerium eingeschaltet, da er Anhaltspunkte für Zweifel an der Verfassungstreue des Antragstellers sah. Das Ministerium holte seinerseits Erkenntnisse vom Verfassungsschutze ein, die dem Kreiswahlleiter an die Hand gegeben wurden.

Der Kreiswahlausschuss stimmte mehrheitlich für eine Nichtzulassung des Antragstellers zur Landratswahl, da er nicht die Gewähr dafür biete, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten. Gegen diese Entscheidung richtet sich der Eilantrag des Betroffenen. 

Nach Darlegung des Verwaltungsgerichtes seien Entscheidungen und Maßnahmen, die sich unmittelbar auf das Wahlverfahren beziehen, grundsätzlich erst im Rahmen eines Wahleinspruches im Anschluss an die Wahl zu überprüfen. Angesichts der Vielzahl von Einzelentscheidungen der Wahlorgane und Wahlbehörden könne eine Wahl nur dann termingerecht durchgeführt werden, wenn die Rechtskontrolle begrenzt werde und einem nach der Wahl stattfindenden Wahlprüfungsverfahren vorbehalten bleibe. 

Keine offensichtlichen Fehler

Zudem seien keine offensichtlichen Verfahrensfehler zu erkennen, die in einem Wahlprüfungsverfahren zur Ungültigkeit der Wahl führen würden. Der Kreiswahlausschuss habe seine Entscheidung keineswegs nur mit Sicherts Mitgliedschaft und seinen Funktionen in der AfD-Niedersachsen begründet, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. Man habe daneben eine Vielzahl von ihm persönlich zuzurechnenden öffentlichen Äußerungen und Betätigungen berücksichtigt. Die Heranziehung der Äußerungen sei jedenfalls nicht offensichtlich unzulässig gewesen. 

Es bestünden auch keine offensichtlichen verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die im Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz festgelegten Anforderungen an die Verfassungstreue von Landräten und das erst in diesem Jahr eingeführt mehrstufige Prüfverfahren. Die von den Bürgern direkt gewählten Landräte sind mit Amtsantritt „Beamte auf Zeit“ und deshalb zur besonderer Verfassungstreue verpflichtet.

Unverständnis bei Sichert

„Gemäß der Entscheidung des Verwaltungsgerichts kann der Wahlausschuss willkürlich das passive Wahlrecht aberkennen, ohne dass der Kandidat dagegen Rechtsschutz vor der Wahl hat“, beklagt Sichert. „Wenn das Bestand hat, sind wir in Zuständen wie in Russland oder der Türkei angekommen.“  Es könne nicht sein, dass bei Fragen des passiven Wahlrechts, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung in ihren Grundfesten berührt, die Landesgesetzgebung über dem Grundgesetz stehe.

Sichert beklagt, dass das Verwaltungsgericht sich inhaltlich gar nicht mit der Entscheidung des Wahlausschusses befasst habe, also mit der Frage, warum an seiner Verfassungstreue gezweifelt wird. „Damit legitimiert das Gericht implizit, dass nicht die Bürger entscheiden, wer Landrat wird, sondern der parteipolitisch besetzte Wahlausschuss durch seine Vorauswahl, die voraussichtlich erstmal jahrelang nach der Wahl Bestand hat, bis die gerichtliche Entscheidung fällt.“ 

Für ihn sei es „völlig bizarr“, dass er nach der Logik des niedersächsischen Innenministeriums Bundeskanzler oder Minister werden könne, nicht aber Landrat.

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Welche Perspektiven sieht die Politik für Hooksiel?

Hooksiel (17. 8. 2026) – Hooksiel steht vor einer Reihe von Debatte zur Kommunalwahl. Im Gästehaus werden in den nächsten Wochen gleich drei Podiumsdiskussionen stattfinden – alle mit unterschiedlichen Ausrichtugnen.

Feuerwehrgerätehaus zum Verkauf
Die Zukunft des ehemaligen Feuerwehrareals am Alten Hafen von Hooksiel ist bislang ungeklärt. Archiv-Foto: hol

Den Auftakt macht eine Debatte im Rahmen des „Gäste- und Bürgersnak“ des Hooksieler Seebadevereins am Dienstag, 25. August. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, die Polit-Debatte aber erst um 19.30 Uhr. Der Seebadeverein um den Vorsitzenden Wolfgang Ademes hat dazu Vertreter alle Parteien und Wählergruppen eingeladen, die sich bei der Kommunalwahl am 13. September um ein Mandat im Rat der Gemeinde Wangerland bemühen.

Drei Debatten im Gästehaus

Die Moderation übernimmt der Journalist Gerd Abeldt. In der Vorstellungs- und Diskussionsrunde, in deren Verlauf auch die Bürger selbst Fragen stellen können, soll es ausdrücklich um Fragen rund um den Ort Hooksiel gehen – unter anderem um Vorstellungen der Parteien für die Entwicklung am Alten Hafen und die Zukunft des ehemaligen Feuerwehrareals. Was wird aus dem ehemaligen Hallenwellenbad? Wie bekommt Hooksiel bezahlbaren Wohnraum? Kommt ein Netto-Markt? Fragen über Fragen, denen die Politik sich stellen soll.

Für eine zweite Diskussionsveranstaltung hat der Seebadeverein für Dienstag, 8. September, die drei Bürgermeister-Kandidaten Mario Szlezak (SPD), Thies Fischer (CDU) und Bernd Abrahams (Pro Wangerland) eingeladen. Diese Diskussion wird vom Journalisten Sebastian Urbanczyk moderiert. Beginn ist um 19 Uhr. Auch hierbei werden natürlich Themen im Vordergrund stehen, die gerade für Hooksiel wichtig sind. Hinzu kommt aber die Vorstellung der Personen, die sich um das Amt des Hauptverwaltungsbeamten und damit des Chefs der Gemeindeverwaltung für die nächsten acht Jahre bewerben.

Fragerunde für junge Leute

Neuland betritt die Jugendinitiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS) mit ihrem Debattenformat. Die Veranstaltung am Freitag, 4. September, mit dem Titel „Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten“ richtet sich ausdrücklich an junge Wähler. Beginn ist um 18 Uhr.

Während der Sprecher der Initiative Julian Dreßel die Bürgermeister-Kandidaten auf dem Podium betreuen wird, sind als Zuhörer ausnahmslos junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren geladen. Den Fragenkatalog an die Kandidaten erarbeitet die Initiative im übrigen in Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Jever. Natürlich können auch Zuhörer direkt Fragen an die Kandidaten richten. Mit der Veranstaltung will die Initiative vor allem Interesse bei jungen Leuten für die Kommunalwahlen wecken.

Wie berichtet, findet am am Freitag, 28. August, eine weitere Bürgermeister-Debatte in Horumersiel statt. Dabei wollen der dortige Seebadeverein und die Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe die Perspektiven der Kandidaten für Horumersiel erfahren. Beginn im dortigen Kursaal ist um 19 Uhr.

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„Küsten-Oldtimerfreunde“ rechnen mit über 500 Fahrzeugen

Hooksiel (17. 8. 2026) – Im vergangenen Jahr feierten Andre Brandt und seine Mitstreiter von der Interessengemeinschaft „Küsten-Oldtimerfreunde“ Premiere: Am kommenden Sonntag, 23. August, soll das Oldtimer-Treffen an den Hooksieler Skiterrassen noch größer werden. „Wenn das Wetter mitspielt, rechnen wir mit über 500 Fahrzeugen“, so Brandt.

Die „Küsten-Oldtimerfreunde“ laden für kommenden Sonntag zum Oldtimertreffen an der Hooksieler Wasserskianlage ein. Archiv-Foto: hol

Kern der Veranstaltung ist das „Familiensommerfest“ an der Wasserskianlage. Für den Rundkurs auf dem Wasser sind verschiedene Wasserski-Showeinlagen geplant. Auch der Aqua-Park und die neue Adventure-Golfanlage auf dem Gelände sind natürlich geöffnet.

Fläche deutlich vergrößert

Dominiert werden wird das Bild der Veranstaltung wohl aber von den zahlreichen älteren und jüngeren, von ihren Eigentümern meist liebevoll gepflegten Automobilen. Zugelassen sind ausdrücklich Oldtimer und Young-Timer. Oldtimer müssen mindestens 30 Jahre alt sein. Aber auch 20 oder 25 Jahre alte Autos können ja echte Hingucker sein.

Die Teilnahme an dem Treffen ist für jedermann frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr.

Erstmals auch ein Teilemarkt

2025, so Brandt, waren 263 Autos, zwölf Traktoren und zwei historische Lastwagen zu bewundern, so Brandt. Auch in diesem Jahr werden Oldtimer-Fans aus dem gesamten Nordwesten erwartet. Damit es an der Wasserskianlage nicht wieder eng wird, haben die Küsten-Oldtimerfreunde die Ausstellungsfläche verdoppelt.

„Die Wangerland Touristik GmbH stellt uns einen ihrer Parkplätze für die Besucher zur Verfügung“, schildert Brandt. Zudem werde die gesamte Zufahrt von der Bäderstraße bis zu den Skiterrassen mit genutzt. Hier soll zudem, als Premiere, ein großer Flohmarkt und Teilemarkt aufgebaut werden. Anmeldungen hierfür sind unter der Email-Adressehinz.marion@web.de erforderlich. 

Tennisabteilung lädt zum Tag der offenen Tür in Hooksiel

Hooksiel (16. 8. 2026) – Die Tennisabteilung des SC Wangerland lädt für Samstag, 22. August, zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 10 bis 16 Uhr sind interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf der Platzanlage des Vereins An der Jaderennbahn in Hooksiel willkommen.

Tennissasion

Die Tennisabteilung gehörte bis zur Fusion mit den Nachbarclubs Eintracht Wangerland und Rot-Weiß Tettens zum FC Nordsee Hooksiel. Der Verein nimmt mit zwei Herren-, einer Damen- und zwei Jugendmannschaften an Punktspielrunden teil. Darüber hinaus gibt es Spiel- und Trainingsrunden für Hobbyspieler.

Für den Tag der offenen Tür sind sportliche Einlagen und Präsentationen, Grillwurst, Kaffee und Kuchen, nette Gespräche  und vieles mehr geplant. Wer mag, kann natürlich selbst einen Tennisschläger in die Hand nehmen oder einen Termin für ein Schnuppertraining vereinbaren. 

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