Wangerland (8. 4. 2026) – Erneut haben mutmaßliche Betrüger versucht, per Telefonanruf an die Wertgegenstände älterer Bürger in der Gemeinde Wangerland zu gelangen. Wie die Polizei mitteilt, habe es am heutigen Mittwoch und am gestrigen Dienstag zahlreiche Anrufe gegeben, bei denen sich bislang unbekannte Täter am Telefon als Polizeibeamte ausgaben.
Betrüger als Polizisten getarnt
Die Anrufer hätten von angeblichen Festnahmen im Nahbereich der Wohnanschriften der Angerufenen berichtet. Im weiteren Verlauf der Gespräche, so die Polizei, hätten die Täter versucht, an Informationen zu Wertgegenständen in den Wohnungen oder Häusern zu gelangen. „Teilweise wurden gezielt persönliche Informationen, wie etwa verstorbene Ehepartner, in die Gespräche eingebunden, um den Eindruck einer echten polizeilichen Kontaktaufnahme zu verstärken“, so die Polizei.
In mehreren Fällen, so loben die Ermittler, hätten die Angerufenen umsichtig reagiert und die Gespräche beendet. So habe eine 88-jährige Frau aus Hooksiel Zweifel an der Echtheit des Anrufers geäußert und den Telefonhörer aufgelegt. Eine 57-jährige Frau aus Tettens habe den Anrufer darauf hingewiesen, dass es keinen entsprechenden Polizeibeamten gebe. Auch sie beendete das Telefonat.
Ermittler geben Tipps
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittler weisen ausdrücklich darauf hin, dass echte Polizeibeamte am Telefon niemals nach Wertgegenständen oder Bargeld fragen würden.
Die Polizei rät: „Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, insbesondere wenn Druck aufgebaut wird. Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten oder Informationen zu Vermögenswerten preis. Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort und legen Sie auf.“ Bei Zweifeln sollten Betroffene selbstständig ihre örtliche Polizeidienststelle unter der ihnen bekannten Rufnummer anrufen.
Hooksiel (8. 4. 2026) – Die Situation kommt fast täglich vor. In großer Zahl rollen von der Landesstraße 810 kommenden Autos über den Sengwarder Anteil in Richtung Hooksieler Ortskern. Ein Teil der Fahrer hält sich an die Tempo-30-Vorgabe, ein Teil nicht. Aber kaum jemand hat die unscheinbare Straßen im Blick, die nach rechts auf einen Parkplatz führt.
Gefährliche Ecke am Sengwarder Anteil. Bei der unscheinbaren Zufahrt zum Parkplatz handelt es sich um eine Straße. Die Konsequenz: Der von rechts kommende weiße Wagen hat Vorfahrt, wenn er in den Sengwarder Anteil einbiegen möchte. Foto: hol
Das kann im Ernstfall teuer werden. Denn an dieser Einmündung gilt die Vorfahrtsregel: „Rechts vor Links“. Heißt konkret: Die vom Parkplatz über die kurze Verbindungsstraße kommenden Wagen haben Vorfahrt. Die in Richtung Alter Hafen fahrenden Verkehrsteilnehmer müssen anhalten.
Wer „Spielstraßen“ verlässt, muss warten
Das so einfach anmutende Vorfahrts-Prinzip „Rechts vor Links“ gilt an allen Kreuzungen und Einmündungen, an denen die Vorfahrt nicht durch Verkehrszeichen, Ampeln oder die Anweisungen der Polizei geregelt wird. Allerdings: Die Regel gilt nicht für unbefestigte Feld- und Waldwege, an Ausfahrten aus verkehrsberuhigten Bereichen oder an Einmündungen zu privaten Grundstücken. Aber Vorsicht: Privatstraßen sind verkehrsrechtlich trotzdem Straßen.
Was sich in der Theorie einfach anhört, ist in der Praxis häufig nur schwer zu erkennen. Ein Beispiel: Verkehrsberuhigter Bereich. Wer einen verkehrsberuhigten Bereich („Spielstraße“) verlässt, hat nie Vorfahrt – auch wenn er von rechts kommt. Dieser Verkehrsteilnehmer muss sich so verhalten, wie etwa ein Autofahrer, der sich von seinem Grundstück kommend in den fließenden Verkehr einfädelt.
Autos, die vom Alten Hafen (links) auf die Lange Straße fahren, müssen warten. Sie queren einen abgesenkten Bordstein. Vorsicht aber nebenan, wo die unscheinbaren Straße „Am Deich“ (Mitte) einmündet. Hier gilt „Rechts-vor-Links“. Eindeutig ist auch die Vorfahrt an der Einmündung Irma-Cornelßen-Straße/Hohe Weg. Autos, die einen verkehrsberuhigten Bereich verlassen, haben grundsätzlich zu warten, auch wenn sie von rechts kommen. Fotos: hol
In der Regel signalisiert ein Schild, dass ein verkehrsberuhigter Bereich endet. Für (vorfahrtsberechtigte) Autofahrer, die an einer „Spielstraßen“-Ausfahrt vorbeifahren, ist die Lage nicht immer so leicht ersichtlich. Allerdings: Die Unsicherheit hier hat meist keine Folgen. Im Zweifelsfall halten beide Autofahrer an, weil sie der Ansicht sind, der jeweils andere habe Vorfahrt.
Sicheres Indiz: Abgesenkter Bordstein
Anders an Einmündungen, deren Charakter nicht sofort erkannt wird. Ist das eine Straße, die da von rechts einmündet? Oder ist das nicht eine Parkplatz-Einfahrt oder eine gut ausgebaute Zufahrt zu einem privaten Grundstück? Im einen Fall gilt Rechts-vor-Links, im anderen muss der Einbieger stets warten.
Worauf sollte man achten: An Straßen stehen häufig Schilder mit Straßennamen oder Verkehrsschilder. Ein sicheres Indiz ist auch ein abgesenkter Bordstein. Daran lässt sich in der Regel eine private Grundstückszufahrt von einer Straße unterscheiden. Grundsätzlich lässt sich sagen: Wer einen abgesenkten Bordstein überfährt, muss den anderen Verkehrsteilnehmern Vorfahrt gewähren – auch wenn er selbst von rechts kommt.
Gegenseitige Rücksichtnahme
In Zweifelsfällen gilt, was die Straßenverkehrsordnung ohnehin als generelle Haltung empfiehlt: Gegenseitige Rücksichtnahme. Die wechselseitige Verständigung von Autofahrern wird zum Beispiel auch dann erwartet, wenn mehrere Fahrzeuge an einer Kreuzung stehen, die aufgrund der „Rechts vor links“-Regel wechselseitig alle vorfahrtsberechtigt sind.
Übrigens: Wer die „Rechts-vor-Links-Regelung“ nicht beachtet, muss mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen. Kommt es dadurch zu einer Gefährdung oder gar einer Sachbeschädigung, wird ein Bußgeld von 100 bzw. 120 Euro plus ein Punkt in Flensburg fällig.
Anmerkung:Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Anregungen für die Artikel-Serie „Hooksiel sicher“ oder Fragen zu Verkehrsregelungen in Hooksiel haben, auf irreführende oder überflüssige Verkehrsschilder hinweisen möchten oder selbst schon in gefährliche Situationen geraten sind, melden Sie sich bitte per Email unter infos@hooksiel-life.de – Stichwort: „Hooksiel sicher“.
Wangerland (8. 4. 2026) – Über Möglichkeiten, das eigene Zuhause klimafreundlich und zukunftsfähig zu gestalten, informiert der Landkreis Friesland am Mittwoch, 15. April, in der Veranstaltung „Energieeffizientes Sanieren – Wie mache ich meine Immobilie klimafit?“. Gemeinsam mit der Gemeinde Wangerland, der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), der EWE, der Firma Brötje und dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) lädt der Landkreis alle Interessierten in den Ratssaal im Rathaus der Gemeinde Wangerland in Hohenkirchen ein.
Mehrere Vorträge
Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und endet gegen 20 Uhr. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 10. April, erforderlich und möglich unter https://nol.is/zBL. Durch kurze Impulsvorträge und an Informationsständen erhalten Besucherinnen und Besucher einen Überblick über verschiedene Aspekte energieeffizienten Sanierens und können Fragen direkt an Fachleute richten.
„Klimaschutz geht nur gemeinsam und besteht aus vielen kleinen Schritten und Maßnahmen“, sagt Landrat Sven Ambrosy und ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Veranstaltung die regionale Expertise aus unserem Landkreis bündeln und den Bürgerinnen und Bürgern umfassende Informationen anbieten können. So machen wir den Wandel hin zu einer klimafreundlicheren Zukunft für alle greifbar.“ Energieeffizientes Sanieren sei nicht nur gut für das Klima, so Ambrosy, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. „Es spart Energiekosten, schont den Geldbeutel und trägt zu unserer zukunftsfähigen Region bei.“
Firmen geben Überblick
„Klimaschutz fängt im Kleinen an“, sagt Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak. „Wir sind alle gefragt, um nachfolgenden Generationen eine sichere Lebensgrundlage zu bieten.“ Gerade für eine Küstengemeinde habe das Thema besondere Relevanz.
Die Veranstaltung bietet ein breites Themenspektrum. Patrick Lindner vom Landkreis informiert über die Möglichkeiten des Solar- und Geothermiekatasters des Landkreises Friesland. Die Firma Brötje gibt Einblicke in die Wärmewende im Gebäudebereich und erläutert, wie mit Wärmepumpen auch ohne fossile Brennstoffe effizient geheizt werden kann.
Die EWE stellt das Konzept des energieautarken Zuhauses vor, bei dem Photovoltaikanlage und Stromspeicher für eine weitgehend unabhängige Energieversorgung sorgen. Der OOWV informiert über die zunehmende Bedeutung von Starkregen- und Trockenperioden. Die LzO ergänzt das Angebot mit Informationen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Sanierungsvorhaben.
Friesland/Jever (7. 4. 2026) – CDU und FDP im Landkreis Friesland mit einer gemeinsam Kandidatin in das Rennen um das Landratsamt. Die Vorstände beider Parteien haben mit Sibylle Raquet eine Volljuristin für die Kandidatur vorgeschlagen. Die Jeveranerin soll nach der Kommunalwahl im September die Nachfolge von Landrat Sven Ambrosy (SPD) antreten. Über die endgültige Nominierung der 55-Jährigen entscheiden die Mitgliederversammlungen der Parteien.
Kandidatin von CDU und FDP
„Es wird Zeit für eine Frau an der Spitze unseres Landkreises“, erklären die Parteivorsitzenden Thies Fischer (CDU) und Hendrik Theemann (FDP). Beide zeigen sich überzeugt, mit Sibylle Raquet (Foto) eine fachlich starke und zugleich regional verwurzelte Bewerberin gefunden zu haben.
„Wir sind froh darüber, eine so versierte und kompetente Frau nominieren zu können“, wird CDU-Kreisvorsitzender Fischer in einer Pressemitteilung zitiert. Für die CDU sei früh klar gewesen, dass es eine Persönlichkeit aus der Region sein müsse, die künftig Verantwortung für den Landkreis Friesland übernehme. FDP-Kreisvorsitzender Theemann bezeichnet Raquet als „absolute Fachfrau“, die mit ihrem „scharfen Blick und einem schnellen Verstand die Kreisverwaltung auf ein neues Level heben kann“.
Erfahrung aus dem Stadtrat
Sibylle Raquet lebt in Jever und arbeitet seit 2019 in einer Kanzlei in der Marienstadt. Ihre beruflichen Schwerpunkte liegen im Familien- und Erbrecht. Geboren wurde sie in Bad Soden. Nach ihrem Studium war sie zunächst in Frankfurt tätig. Bereits dort sammelte sie politische Erfahrung als Referentin der FDP-Fraktion. Nach dem zweiten Staatsexamen praktizierte sie in eigener Kanzlei in Bad Homburg. Seit der Kommunalwahl 2021 gehört sie dem Stadtrat in Jever an. Raquet ist Mutter von zwei Töchtern.
Inhaltlich setzt die Juristin auf klare Führungsstrukturen und eine präsente Verwaltungsleitung. „Mir sind klare Strukturen und Abläufe wichtig. Gerade in Verwaltungen ist es entscheidend, dass jeder weiß, was von ihr oder ihm erwartet wird“, erklärt sie. Wer eine Verwaltung erfolgreich führen wolle, müsse an der Spitze nicht nur präsent sein, sondern auch Verantwortung übernehmen und vorangehen.
Zentralklinik, Wirtschaft und Tourismus
Zugleich wirbt Raquet für ein kooperatives Führungsverständnis. Sie betont die Bedeutung eines offenen und vorurteilsfreien Austauschs innerhalb der Verwaltung und mit der Politik. „Kreistag und Kreisverwaltung haben unterschiedliche Aufgaben und Zuständigkeiten. Das gilt es anzuerkennen und daraus eine neue Stärke der Gemeinsamkeit entstehen zu lassen“, sagt sie.
Als zentrale Herausforderungen für die kommenden Jahre nennt Raquet den geplanten Neubau einer Zentralklinik, die weitere Stärkung von Wirtschaft und Tourismus sowie die Rolle Frieslands beim Ausbau alternativer Energiequellen. Dabei komme es darauf an, einen fairen Ausgleich zwischen den Anforderungen der Energiewende und den berechtigten Interessen von Städten, Gemeinden und Landwirtschaft zu schaffen.
Ambrosy hatte angekündigt, bei der Kommunalwahl am 13. September nicht erneut kandidieren zu wollen. Als Bewerber für seine Nachfolger sind bislang Rolf Neuhaus (parteilos) und Jan Ole Möller (Die Partei) bekannt. Neuhaus wird wird von der SPD unterstützt.
Hohenkirchen (7. 4. 2026) – Über das Osterwochenende ist es in Hohenkirchen zu mehreren Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hätten bislang unbekannte Täter verschiedene Gebäude und Einrichtungen mit silbernem Sprühlack besprüht.
Betroffen seien unter anderem das Rathaus, ein Kindergarten, ein Nebengebäude der Grundschule, das ehemalige Samurai-Center, eine Bushaltestelle im Bereich der Oberschule sowie eine ehemalige Spielhalle. Die Ermittlungen nach den Tätern laufen.
Die Polizeistation Wangerland bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Telefon 04463/808910 oder beim Polizeikommissariat Jever unter 04461/74490 zu melden.
Hooksiel/Wilhelmshaven (7. 4. 2026) – Die für Donnerstag und Freitag dieser Woche, 9. und 10. April, geplanten Ausflugsfahrten mit dem „Adler Cat“ von Wilhelmshaven und Hooksiel fallen aus. Das hat heute die Reederei „Adler & Eils“ mitgeteilt. Man sei leider aufgrund technischer Probleme gezwungen, die für diese Woche geplanten Fahrten abzusagen.
„Wegen der aktuellen weltpolitischen Lage verzögert sich die Lieferung eines Ersatzteils, das für den sicheren Betrieb zwingend erforderlich ist“, heißt es in der Mitteilung. Bereits gekaufte Tickets können kostenfrei bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Online gekaufte Tickets erstattet die Reederei automatisch auf das bei der Buchung genutzte Zahlungsmittel.
Wangerland (7. 4. 2026) – Die Polizei sucht Zeugen für zwei Unfälle im Wangerland, bei denen sich der jeweilige Verursacher nicht um den Schaden gekümmert haben soll. Am Karfreitag, 3. April, gegen 11.10 Uhr stießen zwei Pkw gegeneinander, die sich in der Garmser Straße begegneten. Gesucht wird der Fahrer eines schwarzen BMW mit FRI-Kennzeichen.
Zwischen Donnerstag, 2. April, 18 Uhr und Karfreitag, 15.30 Uhr hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Straße Am Wangermeer einen Zaun beschädigt. Hinweise nimmt die Polizei in Jever unter Telefon 04461/7449-0 entgegen. https://www.skiterrassen.de
Friesland/Wangerland (2. 4. 2026) – In der Woche vom 5. bis 12. September 2026 findet im Landkreis Friesland erstmals die Aktionswoche „Aktiv und informiert – Miteinander älter werden im Landkreis Friesland“ statt. Vereine, Institutionen, Initiativen und alle anderen engagierte Akteure im Landkreis sind eingeladen, die Woche mit eigenen Angeboten mitzugestalten.
Arbeiten die Aktionswoche im Landkreis aus: (von links) Gerrit Duin (Fachbereich Soziales und Senioren), Jenny Hähnel (KreisSportBund Friesland e.V.) und Heidi Uklan (Fachbereich Soziales und Senioren). Foto: KreisSportBund Friesland e. V.
Möglich sind beispielsweise Vorträge, Workshops, Bewegungsangebote, Mitmachaktionen oder Informationsveranstaltungen. Auch bereits bestehende Angebote können in die Aktionswoche integriert werden. Die Bündelung und gemeinsame Darstellung der Angebote übernehmen der KreisSportBund Friesland e. V. und der Landkreis Friesland.
Landrat Sven Ambrosy unterstreicht die Bedeutung der Aktionswoche: „Viele Vereine, Initiativen und Einrichtungen leisten im Landkreis bereits heute wertvolle Arbeit für ältere Menschen. Die Aktionswoche bietet eine gute Gelegenheit, diese Angebote sichtbar zu machen, miteinander zu vernetzen und neue Impulse für ein aktives und selbstbestimmtes Älterwerden zu geben.“
Ziel der Aktionswoche ist es, Angebote für ältere Menschen im Landkreis sichtbarer zu machen, Begegnung zu fördern und wohnortnahe Impulse rund um Themen wie Gesundheit, Bewegung, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen. Veranstaltungen können bis zum 17. Mai angemeldet werden.
Interessierte Akteure können sich bei folgenden Informationsveranstaltungen über eine Teilnahme informieren: am 9. April um 15 Uhr in Varel, am 14. April um 18.30 Uhr in Jever sowie am 15. April um 19 Uhr online. Anmeldung und weitere Informationen sind bei Jenny Hähnel vom Kreissportbund Friesland unter Telefon 04461/9183231 oder per E-Mail an sportreferentin-haehnel@ksb-friesland.de sowie bei Heidi Uklan vom Landkreis Friesland unter Telefon 04461/919-6030 erhältlich.
Wangerland (7. 4. 2026) – Die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland kartiert ab sofort bis Ende September gesetzlich geschützte Biotope im Kreisgebiet. Zusätzlich finden Brutvogelkartierungen in ausgewählten Acker- und Grünlandbereichen im EU-Vogelschutzgebiet „Wangerland“ statt.
Niedersächsischer Weg
Die Biotopkartierungen erfolgen im Zusammenhang mit dem „Niedersächsischen Weg“ sowie zur Aktualisierung des Landschaftsrahmenplans. Sie dienen dazu, den gesetzlichen Schutz der ökologisch wichtigen Flächen umzusetzen und zu sichern. „Für Dauergrün-Landflächen, die unter den gesetzlichen Biotopschutz fallen, kann auf Grundlage der Kartierung ein finanzieller Ausgleich für Bewirtschaftungseinschränkungen bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen beantragt werden“, teilt der Landkreis mit. Die Brutvogel-Kartierungen dienen als Grundlage für die geplante Managementplanung des EU-Vogelschutzgebiets „Wangerland“.
Für die Erfassung werden Mitarbeiterinnen des Landkreises unter anderem Wiesen und Weiden betreten. Die Brutvogel-Kartierungen erfolge überwiegend von Wegen und Randbereichen aus, sodass die Flächen nur bedingt betreten werden müssen. „Die Mitarbeiterinnen können sich durch Dienstausweise ausweisen“, betont die Behörde.
Erfassung von Pflanzen und Tieren
Die Kartierungen finden werktags von etwa 8 bis18 Uhr statt. Dabei werden die Flächen begangen, um Pflanzenarten zu erfassen und die Biotope abzugrenzen. Die Brutvogel-Erfassungen erfolgen in den frühen Morgenstunden bis zum frühen Mittag. Zusätzlich sind Nachbegehungen im Mai und Juni vorgesehen. Die einzelnen Begehungen dauern je nach Größe der Fläche etwa 30 bis 60 Minuten. Der Landkreis bittet die Grundstücksigentümer um Verständnis für die Kartierungsarbeiten sowie für das kurzfristige Betreten der Flächen.
Hooksiel (6. 4. 2026) – Ein intensives Trainingswochenende voller neuer Impulse: Beim Reit- und Fahrverein Hooksiel fand erneut ein Dressurlehrgang mit Ausbilderin Ricarda Claasen statt.
Das Bild zeigt (von links) die Reiterinnen Ella Haschen, Ida Mennen, Lale Scharfenberger mit Baron Baco Ma, Lehrgangsleiterin Ricarda Claasen, Organisatorin Rieke Scherf und Simone Gehm mit Pretty Valerie. Foto: Elsbeth Noatzsch
Bereits im Januar hatte der erste Lehrgang großen Anklang gefunden – umso mehr freute sich Organisatorin Rieke Scherf, Claasen für eine weitere Einheit gewinnen zu können.
Insgesamt 15 Reiterinnen nutzten an zwei Tagen die Gelegenheit, gezielt an ihrer Ausbildung zu arbeiten. Ricarda Claasen, die seit vielen Jahren erfolgreich bis zur Klasse S ausbildet und bereits als Juniorin dem Bundeskader angehörte, knüpfte direkt an die Inhalte des ersten Lehrgangs an.
Im Fokus standen die feine Abstimmung zwischen Reiter und Pferd sowie die gezielte Vorbereitung auf die kommende Turniersaison. Besonders wertvoll: Die individuellen Tipps, die jede Teilnehmerin für sich mitnehmen konnte. So gingen alle mit neuen Ideen, mehr Sicherheit und viel Motivation in die nächsten Trainingswochen.