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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Protest gegen LNG-Import in Hooksiel mit internationalen Aktivisten

Wangerland (3. 3. 2026) – Run 50 Aktivisten verschiedener Umwelt- und Naturschutz-Gruppierungen haben am Wochenende auf dem Voslapper Groden-Nord gegen den geplanten Bau eines Energieterminals protestiert, für den ein vorhandenes Naturschutzgebiet aufgegeben werden soll. 

Die Demonstranten auf dem Voslapper Groden sehen im geplanten Import von LNG und anderen flüssigen Gasen eine Verstetigung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Foto: Rohde

Im Anschluss an eine gemeinsame Mahnwache verblieb eine kleinere Gruppe bis zum Sonnenuntergang vor Ort. Sie trieb die Sorge um, dass eventuell bereits Rodungsarbeiten auf dem Gelände stattfinden könnten, für die aber noch keine Genehmigung vorliegt.

Am Eingangstor Müll gesammelt

Die Umwelt- und Naturschützer nutzten die Protestaktion zum gegenseitigen Kennenlernen. Wie Teilnehmer berichteten, habe man sich unter anderem über die Besonderheiten des „Natura 2000“-Gebietes mit seiner schützenwerten Flora und Fauna ausgetauscht. Zudem habe man gemeinsam rund ums Tor von der Straße Zum tiefen Fahrwasser zum Voslapper Groden und an den Gräben Müll gesammelt.

Die Aktivisten hoffen darauf, dass die bereits im Voslapper Groden installierten Amphibienzäune und die Entwässerung in dieser Woche zurückgebaut werden Wie angekündigt wurde, sollen dabei auf für die Vergrämung von Vögeln angebrachte Flatterbänder wieder entfernt werden.

Stadt: Arbeiten wurden überwacht

Die Wilhelmshavener Stadtverwaltung ist heute dem Eindruck entgegen getreten, dass die Investoren auf dem Areal vielleicht bereits ohne vorliegende Genehmigung Fakten schaffen wollen. Die Arbeiten seien zwar von der Deutschen Grüngas und Energieversorgung GmbH (DGGEV) durchgeführt worden. Sie seien aber von einem landschaftspflegerischen Fachbüro begleitet und regelmäßig vor Ort von der Unteren Naturschutzbehörde überwacht worden, heißt es einer Erklärung gegenüber „Hooksiel-Life“.

Gewerbeaufsicht zuständig

Um mit dem Bau der Anlagen beginnen zu können, bedürfe es entweder der erforderlichen immissionsschutzrechtlichen Genehmigung oder der Zulassung des vorzeitigen Beginns nach dem Bundesimmissonsschutz-Gesetz. Alle diese Entscheidungen lägen in der Zuständigkeit des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg, betont die Stadt.

In der vergangenen Woche sei die passive Entwässerung einer etwa sechs Hektar großen Teilfläche innerhalb des Voslapper Groden-Nord erfolgt. Das sei eine Maßnahme der Gewässerunterhaltung gewesen. Dafür habe es ebenso wenig wie für das Aufstellen von Amphibien-Leiteinrichtungen einer Genehmigung der Stadt Wilhelmshaven bedurft.

Bäume dürfen gefällt werden

„Soweit weitere Maßnahmen wie die Beseitigung von Gehölzen erfolgen, handelt es sich um ohnehin geplante Maßnahmen, die unabhängig von dem Vorhaben der DGGEV entsprechend den Zielen des Europäischen Vogelschutzgebiets und Naturschutzgebiets vorzunehmen sind“, heißt es in der Mitteilung. Sie würden also je nach Ausgang der weiteren Entscheidungen des Gewerbeaufsichtsamtes faktisch entweder dem beantragten Vorhaben oder dem Gebietsschutz dienen. „Dafür wurde eine Genehmigung zum Fällen von Bäumen nach der Baumschutzsatzung der Stadt Wilhelmshaven erteilt.“

Widerstand in den USA

Am kommenden Wochenende erwartet das „Netzwerk Energiedrehscheibe“ internationale Gäste. Zusammen mit der Gruppe „Fridays vor Future“ will man gegen den Import von verflüssigtem Erdgas (LNG) und den damit drohenden fossilen „Lock In“ demonstrieren. Ein Kundgebung ist für Samstag, 7. März, um 10.30 Uhr am Hooksieler Außenhafen geplant. 

Erwartet werden dazu unter anderem die Ukrainerin Svitlana Romanko und der Amerikaner James Hiatt, der von den ökologischen Folgen der LNG-Gewinnung in den USA und dem Widerstand in Texas und Louisiana berichten wird. Der allergrößte Teil des über Wilhelmshaven importierten LNG kommt aus den USA. Svitlana Romanko ist Gründerin und Direktorin der Gruppe „Razom We Stand“, die die globale Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, dem Nährboden der russischen Kriegsmaschinerie, beenden möchte. 

Anmerkung: Dieser Artikel wurde im Laufe des Tages um die Stellungnahme der Stadt Wilhlemshaven ergänzt

Wangerland Touristik nutzt WhatsApp-Kanal fürs Marketing

Wangerland (3. 3. 2026) – Die Wangerland Touristik GmbH (WTG) will verstärkt auf ihre Angebote, aber auch auf sonstige Veranstaltungen und Attraktionen im Wangerland hinweisen. WTG-Marketing-Leiterin Eske Gobes; „Um unsere Gäste künftig noch schneller, direkter und aktueller zu informieren, haben einen WhatsApp-Kanal eröffnet.“

Über diesen digitalen Kanal zu allen WhattsApp-Nutzern sollen regelmäßig kompakte, relevante und serviceorientierte Inhalte publik gemacht werden, die sowohl für Gäste als auch für Einheimische interessant sein könnten.

Geplant seien unter anderem Veranstaltungs- und Ausflugstipps, Familien- und Freizeitangebote sowie aktuelle Angebote aus dem Wangerland. Darüber hinaus. So Eske Gobes, werde man über die Gezeiten informieren und Wissenswertes über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer verbreiten, einschließlich der Verhaltensregeln.

Das neue Angebot ergänzt die Informationen auf der Internetseite der WTG (ww.wangerland.de). Der zugriff ist auf WhattsApp unter „Aktuelles“ möglich. Der gewünschte Kanal lässt sich dann über die Suchfunktion finden. 

Gleich zwei Schulleiter verlassen zu Ostern das Wangerland

Hooksiel/Tettens (2. 3. 2026) – Die Grundschulen in Hooksiel und Tettens stehen vor einem Umbruch. Wie heute bekannt wurde, werden die beiden Schulleiter Peter Nußbaum (Hooksiel) und Damir Nußbaum (Tettens) die Einrichtungen bereits zu Ostern verlassen. Das Ehepaar möchte ins Ausland gehen, um dort neue Erfahrungen zu sammeln.

Peter Nußbaum
Schulleiter Peter Nußbaum, hier mit Schulhund Palú, verlässt Hooksiel bereits zu Ostern. Archiv-Foto: hol

Innovationen angeschoben

Die Landesschulbehörde sucht für beide Führungsaufgaben ab sofort geeignete Nachfolgerinnen oder Nachfolger. Peter Nußbaum ist seit 2023 im Amt. Unter seiner Führung hat die Schule ein Reihe von innovativen Veränderungen angeschoben. Unter anderem wirkte Nußbaums Hund am Unterricht mit. Lehrer und Schüler realisierten mit den Nachbarschulen zusammen ein bemerkenswertes Zirkus-Projekt und auf dem Schulhof wurde ein großer Weihnachtsmarkt gefeiert. 

Beim Schulträger, der Gemeinde Wangerland, zeigte man sich heute zumindest vom frühen Zeitpunkt der Veränderung überrascht. Die Neubesetzung der Stellen sei aber Aufgabe der Landesschulbehörde.

Suche nach Nachfolger

In einer Nachricht an die Eltern zeigt sich Nußbaum zuversichtlich, dass die Schulleiter-Stellen bis zum nächsten Schuljahr wieder besetzt werden können. In der Zeit bis dahin würden in Hooksiel die Pädagogen Myriam Giersdorf und Marvin Alker die Leitungsaufgaben kommissarisch übernehmen. Damir Nußbaum ist an der „Umweltschule“ in Tettens seit 2022 im Amt.

An den Schulen werden in den Klassen 1 bis 4 jeweils 120 bis 130 Kinder unterrichtet. Beide Einrichtungen bieten schon derzeit an einigen Tagen in der Woche Ganztagsbetreuung samt Mittagsverpflegung an. Ab Mitte des Jahres soll an beiden Schulen für Kinder der künftigen ersten Klassen durchgehender Ganztagsunterricht angeboten werden. An ihrem dritten Schulstandort in Hohenkirchen plant die Gemeinde den Neubau einer Grundschule.

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Gewerbevereine beantragen Sitze im Wirtschaftsausschuss

Wangerland/Hooksiel (2. 3. 2026) – Die Interessenvertretungen für Handel, Handwerk und Gewerbe in der Gemeinde Wangerland wollen stärker in die Kommunalpolitik eingebunden werden. Die Vorstände der Gewerbevereine Hohenkirchen, Horumersiel und Hooksiel haben in einem gemeinsamen Schreiben an den Bürgermeister und die Ratsvertreter beantragt, ihnen jeweils einen Sitz im Ratsausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Energie der Gemeinde Wangerland einzuräumen.

Nach der niedersächsischen Kommunalverfassung können Kommunen ihre mit gewählten Politikern besetzten Fachausschüsse nach eigenem Ermessen um einige so genannte „beratende Mitglieder“ ergänzen, die an den Diskussionen teilnehmen können, aber kein Stimmrecht haben. Das ist auch im Wangerland gelebte Praxis. So beraten unter anderem im Schul- und Sozialausschuss Vertreter aus Schulen und Kindergärten mit, in den Tourismusausschuss fließt das Wissen aus den Seebadevereinen ein.

Nach Ansicht der Interessenverbände aus Handel, Handwerk und Gewerbe würde die Beteiligung „sachkundiger Bürger“ auch den Beratungen im Wirtschaftsausschuss gut tun. „Unserer Meinung nach werden dadurch verschiedene Dinge erreicht: Beispielsweise ein zweiter Blick auf Fragestellungen, Kompetenz in Fachfragen und speziell bei uns ein direkterer Input aus Sicht der einzelnen Dörfer.“

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Boßler kennen auf eigener Strecke jede Kurve und jede Rille

Hooksiel (2. 3. 2026) – Kraft allein reicht nicht. Dynamik, Geschick und ein gutes Auge sind ebenso wichtig, um ein erfolgreicher Boßler sein. Dazu gehört Ortskenntnis. Wie ist die Neigung der Straße? Wo gibt es eine Spurrille, die man zum eigenen Vorteil nutzen kann? Der Heimvorteil spielt im Boßelsport eine große Rolle.

Die Hooksieler Boßler (in den roten Jacken von links) Dieter Brand , Heinrich Theilen, Heinz Tiegges und Heinz de Neidels setzten sich gegen des KBV Wiefels durch, der mit Otto Gruner, Hannes Timermann, Alfred Luicken, Enno Oeltermann, Hermann Keemann und Wolfgang Kiesewetter an den Start ging. Foto: hol

Heinrich Theilen läuft an. In seiner Hand eine Gummi-Kugel. Vor ihm der Deichverteidigungsweg am Hooksieler Deich. Eigentlich führt die im Vergleich zu Landstraßen recht schmale Betonpiste zwischen Deich und Deichvorland vom Hooksieler Campingplatz bis zum Strandhaus 1 in der Nähe des Außenhafens fast geradeaus. Aber nicht am Abwurfpunkt.

Mit Geschick um die Kurve

Nach gut 60 Metern macht der schmale Weg eine Linkskurve. Die Herausforderungen für die Werfer: Nicht zu kräftig werfen, sonst rollt die Kugel im Kurvenbereich geradeaus und bleibt am Deichfuß im Gras stecken. Aber auch nicht zu lasch, sonst erreicht die Kugel die Kurve erst gar nicht.

Heinrich Theilen (81) wirft für den Boßelverein „So geiht he good“. Der Hooksieler Verein mit seinem Vorsitzenden Thomas Ulfers nimmt aktuell mit zwei Mannschaften am Punktspielbetrieb teil – einer Männer-Mannschaft und einem vierköpfigen Team in der Altersklasse Männer V (ab 75 Jahre). Der Gegner heute ist der Klootschießer- und Boßelverein „Free weg“ Wiefels. Das Hinspiel haben die Hooksieler knapp mit 0:1 verloren. Doch heute haben „Heini“ Theilen und seine Mitstreiter Dieter Berend, Heinz de Neidels und Heinz Tiegges Heimrecht. 

Vergleich mit Gummi und Holz

Das Wetter ist gut. Kein Regen, kein Wind und auch kein Schlamm oder Schnee mehr auf der Strecke. 3,5 Kilometer geht es Richtung Hooksieler Außenhafen. Werfer gegen Werfer. Immer die zurückliegende Mannschaft wirft zuerst. Ist ein Team zweimal hintereinander dran, weil die Kugel der Gegner nicht erreicht werden konnte, gibt es ein Schoet. Einen Wertungspunkt.

Heinrich Teilen findet schon beim Anwurf das richtige Maß. Die Kugel rollt bis zur Kurve, wird langsamer und folgt auf dem leicht nach links abschüssigen Beton dem Verlauf des Weges. Ein idealer Auftakt, dem sich eine ganz Reihe guter Würfe anschließen – auf dem Hinweg mit der Gummi-, auf dem Rückweg mit der Holzkugel. 

Stirbt das Boßeln aus

Die Revanche gelingt. Die Hooksieler gewinnen mit 7:0, sichern sich zwei Punkte und festigen damit ihren Platz im Mittelfeld der Tabelle. Die Saison läuft noch bis Mitte März. Wie und ob es im nächsten Winter weiter geht? Man wird sehen. „Der Boßelsport stirbt aus“, prognostiziert Thomas Ulfers mit Bedauern in der Stimme. Aber das muss ja nicht so schnell gehen …

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Gemeinde: 250 Tonnen Streusalz auf Wegen und Straßen verstreut

Wangerland/Hooksiel (1. 3. 2026) – Ein herrliches Wochenende: Sonnenschein, Temperaturen im zweistelligen Bereich, Spaziergänger ohne Ende. Ist der Winter vorbei? Sicher ist das nicht. Meteorologen rechnen durchaus ab Mitte März noch einmal mit einer Kaltfront. 

Bilanz für Winterdienst

Unabhängig davon hat Markus Gellert, für Ordnungsdinge zuständiger Abteilungsleiter der Gemeinde Wangerland, schon einmal eine erste Bilanz für den Winterdienst vorgelegt. Sein Fazit: „Eine beeindruckende Gemeinschaftsleistung.“

Schnee und Eis haben den Winterdienst in der Gemeinde Wangerland vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Foto: Gemeinde

Der massive Wintereinbruch im Januar mit Dauerfrost, erheblichen Schneemassen samt Schneeverwehungen und immer wieder Eisregen weit bis in den Februar hinein habe den Einsatzkräften einiges abverlangt. Allein der Bauhof der Gemeinde habe über 1100 Stunden Winterdienst geleistet. Zu den Schwerpunkten hätten dabei die öffentlichen Gehwege, Hauptstraßen, Bushaltestellen sowie die Zufahrten zu Schulen, Kindergärten und den Feuerwehrgerätehäusern gehört.

Positive Bilanz für Krisenstab

Ein von der Gemeinde einberufener Krisenstab habe die Einsätze koordiniert. Gerade die freiwilligen Feuerwehren seien wichtige Partner als Helfer in der Not gewesen. Ihr Arbeitskonto weist weitere 666 Stunden auf, so Gellert. Hinzu kommen die zahllose Stunden, die landwirtschaftliche Lohnunternehmer, aber auch private Landwirte, für Räum- und Streudienste geleistet hätten.

Allein die Gemeinde Wangerland habe 250 Tonnen Streusalz und 49 Tonnen Streusand verbraucht. Zu einem Engpass bei den Streugütern sei es nicht gekommen. Nachschub habe geordert werden können, aber zu vergleichsweise hohen Preisen. 

Auf Hauptstraßen konzentriert

Gellert hält es mit Blick auf die Einsatzlage für gerechtfertigt, dass sich die Gemeinde bei dem Straßenräumung weitgehend auf die Hauptstraßen konzentriert hat. Für die Neben- und Wohnstraßen hätten einfach die Kapazitäten gefehlt. Als die Straßen und Wege dort aber nach tagelangem Dauerfrost schieren Eisplatten glichen, habe man Sand gestreut, um die Gefahren einzudämmen.

Laut Gemeindesatzung sind die Anwohner für das Räumen der Fußwege beziehungsweise – bei Straßen ohne Fußweg – eines Streifens am Straßenrand verantwortlich. Auch im Rathaus sei aufgefallen, dass nicht alle Anwohner ihren Pflichten nachgekommen sind. Vor allem auf Fußwegen vor Ferienhäusern und an Zweitwohnsitzen blieben Schnee und Eis teilweise den gesamten Winter über unberührt. 

Schreiben an Ferienhaus-Besitzer

Ordnungsrechtlich sei dem nur schwer beizukommen, so Gellert. Die Gemeinde könne nicht einfach ein Unternehmen mit dem Reinigungsdienst beauftragen und die Rechnung den nachlässigen Anwohnern schicken, die ja meist nicht vor Ort sind. Ganz abgesehen davon, dass die Unternehmen dafür auch gar keine Kapazitäten gehabt hätten. Zudem müsse man bedenken, dass stellenweise Wege zwar morgens geräumt wurden, aber durch Schneefall und Wind wenige Stunden später wieder unpassierbar waren.

Da die Gemeinde selbst sich nicht in der Lagre gesehen habe, die Nebenstraße zu räumen, habe er auch nicht für angemessen gehalten, wenn man mit den Anwohnern übermässig streng umgeht. Gellert gegenüber „Hooksiel-Life“: „Wir werden die Situation aber zum Anlass nehmen, die Besitzer von Ferienwohnungen und Zweitwohnungen in einem Schreiben auf ihre Pflichten als Anwohner hinzuweisen.“ 

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Friesländer auf politischer Bildungsreise in Berlin

Friesland/Wilhelmshaven (1. 3. 2026) – Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller hat eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus ihrem Wahlkreis Friesland/Wilhelmshaven, Wittmund zu einer politischen Bildungsreise nach Berlin eingeladen. Der Gruppe gehörten unter anderen eine ganze Reihe von Feuerwehrleuten an. 

Die Besuchergruppe von Siemtje Möller beim Gruppenbild im Bundestag. Foto: Bundesregierung/StadtLandMensch-Fotografie

Die Fahrt war vom Bundespresseamt organisiert worden. Die Reisenden machten sich unter der Leitung von Dörthe Kujath auf den Weg in die Hauptstadt, wo unter anderem der Besuch des Innenministeriums, der Landesvertretung von Niedersachsen, eine Stadtrundfahrt und natürlich der Besuch des Bundestages auf dem Programm standen. 

Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher nach dem Informationsgespräch und einer Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der ehemaligen Zentrale der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit (Stasi) der DDR. Ein Besuch des „Denkmals für die ermordeten Juden Europas“ machte auf beklemmende Weise deutlich, wie wichtig Demokratie und Freiheit in einem Land sind.

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Polizei sucht nach Zeugen für Streit in Hohenkirchen

Wangerland (1. 3. 2026) – In Hohenkirchen ist es in der Nacht zum Sonntag zu einer Auseinandersetzung mit Körperverletzungen und wechselseitigen Bedrohungen gekommen. Nach Mitteilung der Polizei sind gegen 22.50 Uhr im Bereich der Helmsteder Straße zwei Jugendliche im Altern von 14 und 16 Jahren sowie ein 41-Jähriger in Streit geraten.

Dabei sei, so die Polizei, gegen den 41-Jährigen ein Reizstoffspray eingesetzt worden. Im weiteren Verlauf sollen die Jugendlichen von einer bislang unbekannten, weiteren Person mit einem Schlagwerkzeug bedroht und kurzzeitig verfolgt worden sein. 

Die Polizei sucht nach Zeugen. Wer sachdienliche Angaben zu dem Sachverhalt machen kann, möge sich unter Telefon 04461/7449-0 bei der Polizei in Jever melden.

Telekom kündigt Arbeiten am Mobilfunkmast an

Hooksiel (28. 2. 2026) – Die Deutsche Telekom hat für die kommende Woche Modernisierungsarbeiten am Mobilfunkmast in der Obernstraße in Hooksiel angekündigt. „Über den Zeitraum der Arbeiten kann es zu Beeinträchtigungen im Mobilfunknetz kommen“, verkündet das Unternehmen in einer Mitteilung an die Gemeinde Wangerland.

Geräte, die im WLan eingebucht seien, würden von den Arbeiten aber aller Wahrscheinlichkeit gar nichts merken. Die Telekom geht davon aus, dass die Arbeiten bis zum kommenden Freitag abgeschlossen werden können.

Als Ernst Abrecht per Hubschrauber nach Hooksiel kam

Hooksiel (18. 2. 2026) – Der 12. März 1986 ist eine jener Tage, die einen festen Platz in den Annalen des Gasthofes „Zum Schwarzen Bären“ haben. Damals, vor 40 Jahren, landete am Hafenplatz am Alten Hafen von Hooksiel ein Hubschrauber, der den seinerzeitigen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) aus Hannover an die Küste gebracht hatte. 

Trafen sich nach der förmlichen Gründung des Nationalparks Niedesächsisches Wattenmeer vor 40 Jahren im „Schwarzen Bären“: (von links) Andreas Luiken, Bürgermeister Klaus-Peter Koch, Ministerpräsident Ernst Albrecht und Ines-Marie Ortgies. Fotos/Repros: hol

Begrüßt wurde der CDU-Politiker im Sielort von Herbert Klostermann (auf dem Foto rechts), der die Traditionsgaststätte in unmittelbarer Nähe seit 1964 mit seiner Frau Christa betrieb. Albrecht war zum Festakt zur Gründung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer nach Wilhelmshaven gekommen. Für einen Beitrag der Fernsehsendung „Hallo Niedersachsen“ traf man sich danach im Wangerland. 

Albrecht, der 2014 gestorben ist, war von 1976 bis 1990 Ministerpräsident. Begleitet wurde er bei seinem Besuch in Hooksiel vom damaligen CDU-Bürgermeister Klaus-Peter Koch, dessen Vorgänger und damaligen Landtagsabgeordneten Andreas Luiken sowie der stellvertretenden Bürgermeisterin und späteren Landtagsabgeordneten Inse-Marie Ortgies.

Die Gruppe verewigte sich nach der Stärkung im „Schwarzen Bären“ ebenso im Gästebuch der Gaststätte wie das Fernsehteam vom NDR. Zumindest dem Ministerpräsidenten dürfte das Menü geschmeckt haben. Seine Widmung: „Es war schön! Albrecht“