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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Auszeichnung für gute Leistungen und Engagement für andere

Wilhelmshaven/Friesland (24. 9. 2026) – Gute Leistungen verdienen Anerkennung. Besonders dann, wenn sie mit persönlichem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und dem Einsatz für andere verbunden sind. Genau diese Verbindung stand im Mittelpunkt der Verleihung des Hans-Bretschneider-Preises 2026 an den Berufsbildenden Schulen in Varel.

AWV-Präsident Tom Nietiedt überreicht den Hans-Bretshneider-Preis an Luca Fynn Jauernig. Foto: AWV

Mit der Auszeichnung würdigte der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade e.V. (AWV) erneut einen jungen Menschen aus der Jade Wirtschaftsregion, der durch seinen erfolgreichen Bildungsweg und sein gesellschaftliches Engagement überzeugt. „Alle Nominierten und Preisträgerinnen und Preisträger zeigen beispielhaft, was mit Engagement, Ausdauer und der richtigen Unterstützung erreicht werden kann“, so der AWV. „Ihre Leistungen sind ein starkes Signal für die Attraktivität der beruflichen Bildung und ein positives Beispiel für andere junge Menschen.“

Chemikant bei Vynova

Im feierlichen Rahmen an der BBS Varel wurde Luca Fynn Jauernig ausgezeichnet. Er habe seine Ausbildung zum Chemikanten bei der Vynova Wilhelmshaven GmbH (heute: Westlake Vinnolit GmbH & Co KG.) mit Bestnote abgeschlossen und dabei nicht nur fachlich überzeugt, sondern sich auch weit über das übliche Maß hinaus engagiert. Jauernig brachte im Werk vor den Toren von Hooksiel die Digitalisierung des Schichtplans voran und verbesserte damit die Einsatzplanung der Auszubildenden sowie den internen Informationsaustausch. Gleichzeitig wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und arbeitete in dieser Rolle eng mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat zusammen, um die Interessen der Auszubildenden zu vertreten.

Schlüssel für Chancengleichheit 

Der Preisträger unterstützt zudem in einer inklusiven Kampfsportgruppe Menschen mit Beeinträchtigungen dabei, Techniken der Selbstverteidigung zu lernen und mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. darüber hinaus engagiert er sich in der Ortsgruppe seiner Gewerkschaft.

Im Rahmen der Preisverleihung veranstaltete der Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“ des AWV eine Gesprächsrunde. Dabei wurde deutlich: Berufliche Bildung kann ein Schlüssel für Chancengleichheit sein. „Die Berufsbildenden Schulen bieten Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen die Möglichkeit, ihren Weg zu finden, Talente zu entdecken und berufliche Ziele zu verfolgen“ so der AWV. „Gerade diese Offenheit macht sie zu einem wichtigen Baustein für mehr Chancengerechtigkeit.“ 

Grundschule: Förderverein beklagt maroden Zustand des Fahrradstandes

Hooksiel (24. 9. 2026) – Er hat über Jahrzehnte gute Dienste geleistet. Doch inzwischen ist der Fahrradunterstand an der Grundschule und Kindertagesstätte Hooksiel sichtbar in die Jahre gekommen. Der Förderverein der Schule hofft darauf, dass die Gemeinde Wangerland hier möglichst bald Abhilfe schafft. Tobias Geisen, Vorsitzender des Fördervereins: „Ein etwas vergrößerter Unterstand mit Solardach wäre unserer Meinung nach das Sinnvollste.“

Dringenden Handlungsbedarf am Fahrradunterstand sieht der Förderverein der Grundschule Hooksiel: (von links) Katja Thomßen, Marie Weissen und Tobias Geisen. Foto: Förderverein

Der Unterstand dient vielen Kindern, die selbstständig zur Schule fahren, als Unterstand für ihre Fahrrädern und Roller. Aber er wird auch von Eltern genutzt, die Kinder zur Kita bringen oder sie abholen. „Das Dach ist völlig löchrig und muss neu gemacht werden. Wir vom Förderverein der Grundschule haben uns nun schon mehrfach mit der Gemeinde zu dem Thema Erneuerung des Fahrradunterstandes getroffen und darüber diskutiert“, schildert Geisen. „Leider ist bis jetzt immer noch nichts passiert.“

Gespräche mit der Gemeinde

Markus Gellert, zuständiger Abteilungsleiter bei der Gemeinde, bestätigt, dass der Unterstand schon mehrfach Thema bei den Gesprächen mit dem Förderverein gewesen sei. Im Grundsatz sei man sich einig, dass Handlungsbedarf besteht. Angesichts des voraussichtlichen Investitionsvolumens sei es aber wohl nicht möglich, das Projekt aus Bordmitteln zu stemmen – selbst wenn der Förderverein sich durch seine Aktivitäten an den Kosten beteiligt.

„Die Mittel müssen in den Haushalt der Gemeinde eingestellt werden“, so Gellert. Dafür müsse über das Vorhaben zunächst in den politischen Gremien beraten werden. So könnte der Fahrradunterstand Thema des Schulausschusses des neuen Gemeinderates werden, der sich im November konstituiert.

Neubau oder Reparatur?

Parallel dazu müsse die Bauabteilung prüfen, ob eine Reparatur des vorhandenen Unterstandes noch möglich und sinnvoll sei oder ob nicht tatsächlich ein neues Schutzgebäude die bessere Wahl wäre. „Die Idee mit dem Solardach müssen wir prüfen. Aber auch dafür haben wird Fachleute im Haus“, so Gellert.

Für den Förderverein sind das gute Signale. „Wir würden uns wünschen, dass es jetzt bald losgeht mit der Renovierung oder zumindest der Planung dafür.“

Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters verlässt das Wangerland

Wangerland (24. 9. 2026) – Wangerlands künftiger Bürgermeister wird sich einen neuen Stellvertreter suchen müssen. Peter Podein (59), vom Gemeinderat vor vier Jahren auf Vorschlag von Bürgermeister Mario Szlezak in das Amt des ersten allgemeinen Vertreters des Verwaltungschefs berufen, wird das Wangerland zum 31. Oktober verlassen.

Podein wechselt zur Stadt Schortens

Wie Podein auf Anfrage von „Hooksiel-life“ bestätigte, wird er zum 1. November zur Stadt Schortens wechseln. Dort werde er die Aufgabe des stellvertretenden Leiters des Fachbereiches Bauen und Umwelt übernehmen. Als Grund für diesen Schritt nennt Podein seinen Wunsch, sich noch einmal einer neuen beruflichen Herausforderung stellen zu wollen. Seine bisherigen Aufgaben im Wangerland habe er mit Freude und Leidenschaft gemacht. Insbesondere der Verantwortung als allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters habe er sich gern gestellt.

Peeter Podein

Peter Podein (Foto) arbeitet seit 23 Jahren für die Gemeinde Wangerland. Bei der Kommunalwahl 2021 hatte er selbst für das Amt des Bürgermeisters kandidiert, war aber unterlegen. Nach der Wahl hatte ihn Szlezak zu seinem allgemeinen Vertreter ernannt. Gleichzeitig leitete Podein zuletzt die Bauverwaltung.

Gerade im Bereich der Bauleitplanung der Gemeinde, also bei der Aufstellung und Änderung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen, könnte der Abgang von Podein ein schwer zu schließendes Loch reißen. „Ja, es ist zutreffend, dass entsprechend qualifizierte Mitarbeiter derzeit schwer zu finden sind“, weiß auch Podein.

Lücke in der Bauverwaltung

Eine Neubesetzung der Stelle könnte sich über Monate hinziehen. „Dennoch halte ich es für richtig, dass ich schon zum 1. November gehe. Dann kann der neue Bürgermeister von vornherein mit seinem neuen allgemeinen Vertreter zusammenarbeiten.“

Die Überarbeitung von Bebauungsplänen spielt eine zentrale Rolle bei der laufenden Gemeinde-Entwicklungsplanung im Wangerland. Wer sich dieser Herausforderung stellen muss, wird sich am Sonntag bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt entscheiden. Hier stehen sich Amtsinhaber Mario Szlezak (SPD) und Thies Fischer (CDU) gegenüber.

Der Backstein als Verbindung von Mensch und Natur

Hooksiel (23. 9. 2026) – Es wird nicht gemauert oder ausgebessert, sondern gezeigt, wie die Diplom-Bildhauerin Nic Schaatsbergen aus Dornum eine Verbindung von Mensch und Natur herstellt. Die Skulptur als Fotografie: Die Künstlerin fängt den Moment, das Lebende im festen und starren, aber erdverbundenen Backstein ein.

Seit ihrem Diplom 2022 erforscht die Künstlerin den ostfriesischen Klinker als Material in der Bildhauerei. Im Mittelpunkt stehen dabei der Mensch und seine Lebendig- und Vergänglichkeit. 

Im Künstlerhaus zu sehen sein wird die Bandbreite des Ziegelsteins als Körper in der Kunst. Neben Skulpturen, Plastiken und Reliefs, die mal expressionistisch, mal abstrakt den menschlichen Körper zeigen, gibt es auch Tierdarstellungen, abstrahierte Körper und Installation, teilweise mit Natur- und Baumaterialien. 

Gezeigt werden die Werke im Künstlerhaus Hooskiel in der Lange Straße vom 27. September bis zum 1. November. Ausstellungseröffnung ist am Sonntag 27. September, um 11.15 Uhr. Ins Werk einführen wird die Kunsthistorikerin Sarah Bylaußer. Geöffnet ist das Künstlerhaus im Anschluss außer montags täglich von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

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Polizei sucht nach Zeugen für einen Unfall in Wiefels

Wangerland (22. 9. 2026) – Am Dienstagvormittag kam es auf der Landesstraße 808 in Wiefels zu einem Verkehrsunfall mit einem Sattelzug. Nach bisherigen Erkenntnissen kam dem Sattelzug ein Pkw auf dessen Fahrstreifen entgegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Fahrer des Sattelzuges aus, kam dabei von der Fahrbahn ab und kippte mit seinem Fahrzeug in den angrenzenden Straßengraben.

Der bislang unbekannte Pkw-Fahrer habe seine Fahrt anschließend fortgesetzt, so die Polizei. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. An dem Sattelzug entstand Sachschaden. Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten musste die L 808 bis in die frühen Abendstunden voll gesperrt werden. Hierdurch kam es zu entsprechenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht insbesondere nach dem bislang unbekannten Pkw. Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beteiligten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Jever unter 04461/ 74490 zu melden.

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Am Sonntag wählt das Wangerland seinen Bürgermeister

Wangerland/Hooksiel (22. 9. 2026) – Nach der Wahl ist vor der Wahl. Zumindest im Wangerland. Am kommenden Sonntag, 27. September, sind 8174 wahlberechtigte Frauen und Männer ab 16 Jahren aufgefordert, in einer Stichwahl zu entscheiden, wer der künftige Bürgermeister der Gemeinde wird.

Von den ursprünglich drei Bürgeermeister-Kandidaten fürs Wangerland sind bei der Stichwahl am kommenden Sonntag nur noch zwei dabei: Thies Fischer (links) und Mario Szlezak (Mitte). Rechts im Bild: Bernd Abrahams, der die Stichwahl knapp verpasst hat. Archiv-Foto: hol

Für die Stichwahl qualifiziert haben sich Thies Fischer (CDU) und Amtsinhaber Mario Szlezak (SPD). Beide hatten bei der Kommunalwahl am 13. September mehr Stimmen erhalten als der dritte Bewerber, Bernd Abrahams (Pro Wangerland) – aber nicht die absolute Mehrheit. Für Fischer hatten 2263 Wählerinnen und Wähler gestimmt, auf Szlezak entfielen 1655 Stimmen. Für die absolute Mehrheit wären bei 5272 abgegebenen Stimmen 2687 Stimmen erforderlich gewesen. Wie viele Stimmen bei der Stichwahl reichen, hängt von der Wahlbeteiligung ab.

Ergebnis gegen 19.30 Uhr

Der Sieger der Stichwahl, der nach Einschätzung des stellvertretenden Gemeindewahlleiters, Thomas Hayen, am Sonntag gegen 19.30 Uhr feststehen dürfte, wird acht Jahre lang an der Spitze der Gemeindeverwaltung stehen. Zudem hat der Bürgermeister qua Amt einen Sitz im Gemeinderat. Sollte Fischer, der bereits in den Rat gewählt wurde, Bürgermeister werden, würde für ihn ein weiteres CDU-Mitglied in das Kommunalparlament nachrücken: der Hooksieler Björn Christiansen.

Das Wahlprozedere gleicht dem im ersten Wahlgang. In den sechs Wahlbezirken im Gemeindegebiet ist am Sonntag jeweils von 8 bis 18 Uhr ein Wahllokal geöffnet. In Hooksiel können die Bürgerinnen und Bürger ihre Stimmen in der Turnhalle der Grundschule abgeben. Bei der Stichwahl hat jeder Bürger nur eine Stimme, was die Auszählung im Nachgang gegenüber der Gemeinderatswahl deutlich erleichtert.

Wahl im Rathaus möglich

Auch zur Stichwahl können Bürger ihre Stimme per Briefwahl abgeben. Nach dem Druck der Stimmzettel habe die Gemeinde bereits am vergangenen Mittwoch 2205 Briefwahl-Unterlagen an diejenigen verschickt, die bereits im Vorfeld der Kommunalwahl kund getan hatten, das sie auch zwei Wochen später ihre Stimme nicht in einem Wahllokal abgeben wollen oder können. Wählern, die jetzt noch kurzfristig feststellen, dass sie am Sonntag gar nicht vor Ort sind, rät Hayen, persönlich im Rathaus in Hohenkirchen vorbei zu kommen, um noch Briefwahl-Unterlagen zu beantragen und dann gegebenenfalls dort umgehend zu wählen.

Alle Wahlberechtigten haben zur Kommunalwahl Wahlbenachrichtigungs-Karten bekommen, die sie im Wahllokal vorzeigen sollen, um Stimmzettel ausgehändigt zu bekommen. Aber auch Wähler, die ihre Benachrichtigung nach der Gemeinderatswahl weggeworfen oder verlegt haben, können an der Stichwahl teilnehmen. Hayen: „Die Wähler müssen dann einfach ihren Personalausweis vorzeigen, damit überprüft werden kann, ob sie im Wählerverzeichnis stehen.“

Stimmabgabe ist geheim

Dass sich vor den Wahlkabinen erneut lange Schlangen bilden werden, wie bei der Wahl am 13. September, gilt als unwahrscheinlich. Der Stimmzettel ist überschaubar, ein Kreuz schnell gemacht. Sollte es dennoch dazu kommen, warnt Hayen davor, das Kreuz bereits im Warteraum zu setzten. „Die Kommunalwahlen sind geheim. Das bedeutet, dass die Stimmzettel nur in den Kabinen ausgefüllt werden dürfen – unabhängig davon, ob es dem Wähler egal ist, ob andere Wähler mitbekommen, wie er abstimmt.“

Stimmzettel, die mehr oder weniger öffentlich ausgefüllt wurden, dürfen die Wahlvorstände nicht annehmen. Vorgesehen sei für einen solchen Fall, so Hayen, dass der öffentlich ausgefüllte Stimmzettel vernichtet wird und der Wähler einen neuen bekommt, den er dann in der Wahlkabine auszufüllen hat.

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Heidmühler Schwimmer stellten sich zum Jubiläum aufs Wasser

Hooksiel (22. 9. 2026) – Wasser ist für Schwimmer und für Wasserskifahrer gleichermaßen unverzichtbar. Insofern gibt eine gewisse Nähe beider Sportarten. Auch aus diesem Grunde haben Schwimmer aller Generationen zum 40-jährige Bestehen der Schwimmabteilung des Heidmühler FC die Skiterrassen in Hooksiel besucht und zunächst auf dem Wasser und danach auf der neuen Adventure-Golfanlage einen schönen Nachmittag verbracht.

Viel Spaß an der Wasserskianlage hatten vor allem die Nachwuchsschwimmer des Heidmühler FC. Foto: hol

Angeführt wurde die rund 30-köpfige Gruppe vom HFC-Vorsitzenden Reinhold Fischer und dem Leiter der Schwimmsparte, Arne Krüger. Die Idee für den Abstecher nach Hooksiel hatte allerdings Frank Wenzel, der in Heidmühle die Master-Schwimmer betreut, also die leistungs- und wettkampforientierten Athleten.

Seit 40 Jahren aktiv

Insgesamt hat die HFC-Schwimmabteilung derzeit rund 200 Mitglieder. Einen Einbruch bei der Zahl der Aktiven habe es während der Corona-Pandemie und durch den Umbau des Schortenser Hallenbades „Aqua Fit“ gegeben, schildert Fischer. Aber insgesamt habe die Schwimmer-Familie mit ihrem ganz besonderen Zusammenhalt diese Dellen gut überstanden. Ein Beleg dafür: Mit Claus Burmeister (88) und Fred Harms (83) waren auch zwei immer noch aktive Leistungsschwimmer mit nach Hooksiel gekommen, die von Anbeginn an beim HFC schwimmen.

HFC-Vorsitzender Reinhold Fischer (rechts) und der Leiter der Schwimmsparte, Arne Krüger (links), freuten sich besonders, dass mit Claus Burmeister (2. v. l.) und Fred Harms Schwimmer der ersten Stunde beim HFC den Jubiläumsausflug nach Hooksiel begleitet haben. Foto: hol

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liege bei der Schwimmausbildung, so Krüger. „Der Anteil der Kinder, die nicht schwimmen können, ist sehr groß.“ Aktuell gebe man rund 50 Kindern Schwimmunterricht. Aber die Warteliste sei lang.

Schwerpunkt Schwimmausbildung

Wie wichtig eine anerkannte Schwimmausbildung ist, erfuhren die HFC-Mitglieder auch an der Wasserskianlage. Nur Kinder, die mit einem Bronze-Abzeichen ihre Schwimmfähigkeit nachweisen können, dürfen sich nach einer kurzen Einweisung auf Wasserski stellen und versuchen, eine Runde zu fahren. Warum das wichtig ist? Gerade die ersten Fahrten enden meist nach wenigen Metern im Wasser, so dass man mit seinen Skiern zurück an Land schwimmen muss. 

Wangerland Touristik Thalassa
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Trotz Platzregen: Erfolgreiche Premiere für „Hooksiel-Live“

Hooksiel (21. 9. 2026) – Die Premiere ist gelungen. Anke Müller, Vorsitzende der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“, zeigte sich gegenüber „Hookiel-Life“ hoch zufrieden. Von den 150 Besuchern der Erstauflage der Veranstaltung „Hooksiel-Live“ – das Kartenkontingent war limitiert – habe sie nur positive Rückmeldungen bekommen. „Gute Musik, gute Stimmung. Die Leute waren zufrieden.“

Das Duo „B.ART“ verwandelte das Restaurant „Zum Schwarzen Bären“ musikalisch in einen irischen Pub. Foto: hol

Am Samstag traten in drei Hooksieler Lokalitäten zeitgleich Musiker auf, die über drei Stunden lang Live-Musik darboten. In der Cocktailbar „Ahoi“ unterstrich Rolf Buers seine Qualitäten als Gitarrist und Sänger. Im Saal des Restaurants „Zum Schwarzen Bären“ animierte das Duo „B.ART“, bestehend aus Berko Barnes und Andreas Reinhold Tomec, das Publikum mit Irish-Folk-Klängen und modernen Shantys zum Mitsingen und Mitklatschen.

Den schwersten Stand hatte der Wangerländer Sänger und Song-Schreiber Tom Thomssen, der in der Halle des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses am Alten Hafen auftrat. Die für dieses Format etwas zu große Halle lässt auch akustisch zu wünschen übrig. Dennoch: Der Noch-Ratsherr mühte sich nach Kräften, den Raum musikalisch zu füllen und wurde dafür mit reichlich Applaus belohnt.

„Das Format hat sich bewährt“, so Anke Müller. Die Idee, eine Veranstaltung außerhalb der Hauptsaison, vornehmlich für Hooksieler anzubieten, sei gut angenommen worden. Schade sei es gewesen, dass der am Samstagabend vorherrschende Platzregen den einen oder anderen Besucher abgeschreckt haben dürfte, so dass gerade zum Start die Lokalitäten noch nicht voll besetzt waren. Wer einen Platz im Trocknen erobert hatte, verzichtete zudem zunächst darauf, zu den anderen Spielstätten zu pendeln. 

Ausdrücklich bedankten sich „De Hooksieler“ bei der Gemeinde Wangerland, die das ehemalige Feuerwehrgerätehaus als Musikbühne zur Verfügung gestellt hatte, und bei der örtlichen Feuerwehr, die die Bewirtung an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte übernahm. Ob und wann es eine zweite Auflage von „Hooksiel-Live“ gegen wird, steht noch nicht fest.

Feuerwehr löscht brennendes Elektro-Fahrzeug

Wangerland (21. 9 . 2026) – Am gestrigen Sonntag hat in der Lessingstraße in Hohenkirchen ein elektrisch betriebenen Firmenfahrzeugs gebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen, so die Polizei, hatte die Fahrzeugführerin den Transporter gegen 10.40 Uhr in einer Grundstücksauffahrt abgestellt. Kurz darauf bemerkte sie zunächst einen ungewöhnlichen Geruch und anschließend Rauchentwicklung aus dem Frontbereich des Wagens.

Das Lieferfahrzeug wurde durch das Feuer massiv beschädigt. Die Feuerwehr Hohenkirchen konnte verhindern, dass die Flammen auf ein nahestehendes Gebäude übergreifen konnten. Foto: Feuerwehr

Wenig später sei das Fahrzeug in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen löschte das Fahrzeug. Der Transporter wurde insbesondere im Frontbereich erheblich beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor. Die genaue Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Hooksieler „Wolle“ Heibeck rast in Rekordtempo um Fünen

Von Theo Kruse und Dörte Salverius 

Hooksiel (21. 9. 2026) – Er hat es wieder geschafft: Der Hooksieler Segler Wolfram Heibeck hat mit seiner Rennjacht „Black Maggy“ beim größten Einhand-Rennen der Welt in Svendborg (Dänemark) einen neuen Rekord aufgestellt. Er lief bei der Regatta „Rund Fünen“ nach 134 Seemeilen mit seinem Boot als erster durchs Ziel und unterbot seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2021 um 26 Minuten und 16 Sekunden. Der Rekordpreis, das „Silverrudder“, ging erneut an den Hooksieler. „Es war meine elfte Verteidigung, und bei diesem Rennen konnte ich meinen alten Rekord noch verbessern“, freute sich Heibeck.

Der Hooksieler Bootsbaumeister Wolfram Heibeck gewann vor hunderte von Mitseglern die begehre Trophäe „Silverrudder“ in Dänemark zum wiederholten Mal. Bild: Christian Gossmann.

Die größte Solo-Regatta war am Freitag in Svendborg gestartet worden. Gemeldet waren 443 Segelboote; an den Start gingen letztendlich 332 Schiffe mit Skippern aus 15 Nationen, wovon 258 im Rahmen des Zeitlimits den Kurs um die größte dänische Insel schafften.

Nach über 17 Stunden im Ziel

Aus dem Jaderevier nahmen sechs Regatta-Cracks teil; unter ihnen zum wiederholten Mal Wolfram Heibeck (Wassersportverein Hooksiel/SK Horumersiel). Er war bereits 2015 und 2021 in den jeweiligen Bootsklassen Sieger geworden. „Wolle“ segelte nach 17:10:34 Stunden als erster über die Ziellinie und wurde im Morgengrauen des Sonnabends begrüßt. 

Am Vormittag des voran gegangenen Tages war vor Svendborg der Startschuss gefallen. Bei gutem Wind ging es zunächst durch den Großen Belt. „Im Norden der Insel war dann eine stramme Kreuz angesagt“, berichtete der Solosegler. Das hieß: Wendemanöver, dazu heftige Schauer, eine hackige See, starke Windböen mit bis zu 28 Knoten und wahnsinnige Winddreher, die immer wieder Wenden erforderten.“ Mit Dunkelwerden erreichte die „Black Maggy“ den Kleinen Belt. Danach folgte die für Heibeck anstrengendste Strecke. „Von Middelfart bis Horne Naes war reine Knüppelei.“ Um kurz vor 5 Uhr morgens erreichte er das Ziel.

Größte Einhand-Regatta der Welt

Gegründet im Jahr 2012 war die erste Auflage des inzwischen legendären Rennens mit 15 Einhand-Seglern gestartet. In den folgenden Jahren nahm die Zahl stetig zu. Inzwischen ist die Meldeliste auf 450 Boote begrenzt. Aktuell ist das „Silverrudder“ die größte internationale Einhand-Regatta der Welt. Die Wettfahrt gilt als Mutter der populär gewordenen Solo-Regatten und ist auch bei deutschen Solisten sehr beliebt. Der Rundkurs in der zeitlichen Nähe zum Herbstanfang stellt die Einhand-Segler vor besondere Herausforderungen. 

Die „Black Maggy“ aus Hooksiel raste erneut in neuer Rekordzeit um die dänische Insel Fünen. Bild: Kalle Klein 

Die Segelvereine an der Jade vermelden beachtliche Teilnehmerzahlen. Neben dem Favoriten Bootsbaumeister Wolfram Heibeck mit seinem Carbonracer „Black Maggy“ nahmen weitere fünf Soloseglerinnen und -segler aus dem Jaderevier teil.

Gute Platzierungen

In der Klasse der kleinen Kielboote ging Beke Katharina Eckert (Wilhelmshavener Segelclub) mit „Röde Orm“ erstmals an den Start und war damit eine von insgesamt nur fünf Frauen. Bei den mittelgroßen Jachten setzten sich „Arrabiata“ (Jochen Denkena, Sail Lollipop Regattaverein) auf Platz 15 und „Heartbeat2“ (Marlene Brudek, SLRV) auf Platz 17 gegen 105 Mitbewerber hervorragend durch. In der Klasse der großen Boote mit 71 Startern fuhr „Black Maggy“ einsam an die Spitze. „Njord“ (Matthias Müller, WSC) belegte den 41. Platz. Ulf Rosskamp (SLRV) verzichtete angesichts der Wetterprognosen mit seinem Trimaran „Tribelle“ auf den Start.