Wangerland (6. 9. 2026) – Die Polizei meldet für das Wochenende zwei Vorfälle. Bei einem Verkehrsunfall am am Samstagnachmittag wurde dabei ein mann leicht verletzt.
Ein Autofahrer befuhr die Landesstraße 810 in Richtung Horumersiel. Im Kurvenbereich übersah er den Wagen einerverkehrsbedingt halten Frau und fuhr auf. An beiden Fahrzeugen entsteht leichter Sachschaden.
In der Nacht zu Sonntag entwenden zwei Männer in der Wilma-Teppe-Straße in Hohenkirchen drei Verkehrszeichen. Die Beschuldigten flüchten nach Darstellung der Polizei zunächst mit einem Pkw, konnten aber im Rahmen einer Fahndung kontrolliert werden. Bei der Kontrolle stellt sich heraus, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken stand.
Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahls der Verkehrszeichen sowie ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen des Führens eines Pkw unter dem Einfluss alkoholischer Getränke ein.
Hooksiel (6. 9. 2026) – Hooksiel begrüßt seine Gäste mit einem freundlichen „Moin. Moin.“ So jedenfalls ist es über Jahrzehnte am Sengwarder Anteil passiert. Der Begrüßungsspruch stand am Straßenrand auf den Segeln eines stilisierten Segelbootes, das einst der örtliche Verein für Handel. Handwerk und Gewerbe (HHG) dort aufgestellt hat.
Tobias Geisen und Frank Müller (rechts) montierten die Begrüßungssegel ab. Sie sollen erneuert werden. Foto: hol
Bis zum gestrigen Samstag. HHG-Vorsitzender Tobias Geisen und Frank Müller vom Seebadeverein Hooksiel refften die verdrahteten Segel, packten sie ein und fuhren sie zu einer Segelmacherei. Der Grund: Das Moin. Moin. War schon erheblich verblasst. Die Segel selbst wirkten verwittert und etwas schmuddelig.
Das soll in Zukunft anders werden. Die alten Segel werden als Muster für die neuen genutzt. Beide Vereine teilen sich die Kosten. Die Segel werden auch einen neuen Schriftzug bekommen. Natürlich auch einen Willkommensgruß auf Platt. Wie aber genau die Gäste künftig in Hooksiel begrüßt werden sollten, ist noch ein Geheimnis. Das aber wird in wenigen Wochen gelüftet werden, wenn die neuen Segel den Informationskasten umrahmen.
Hooksiel (6. 9. 2026) – Der Kommunalwahlkampf kommt in seine Schlussphase. Am Sonntag, 13. September, wählen die Wangerländer ihren Bürgermeister für die kommenden acht Jahre sowie die den nächsten Gemeinderat, der ab November für fünf Jahre die Geschicke der Gemeinde lenken wird.
Politiker in lockerer Runde mit Jugendlichen. Ein neues Format feierte im Gästehaus Premiere. Foto: WWHS
Im Fokus des Interesses steht vor allem die Bürgermeisterwahl. Wer sich noch nicht sicher ist, wen er wählen soll, kann sich die drei Bewerber – Marios Szlezak (SPD), Thies Fischer (CDU) und Bernd Abrahams (Pro Wangerland) – am kommenden Dienstag, 8. September, bei einer Podiumsdiskussion des Seebadevereins Hooksiel noch einmal anschauen. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im Gästehaus.
Starke Stimme für Hooksiel
Fischer hatte sich mit zahlreichen Gemeinderats-Kandidaten bereits am Donnerstag in Hooksiel präsentiert. An der federführend von Björn Christiansen organisierten Veranstaltung in einer Lagerhalle im Gewerbegebiet nahmen über Hundert Bürger teil. Fischer verwies darauf, dass unter den Ratskandidaten der CDU acht Hooksieler vertreten sind. Die Wahl sei eine Chance, „Hooksiel eine starke Stimme im Rat zu geben“.
Im Fokus seiner Wahlkampfrede stand die Finanzlage der Gemeinde. Die Gemeinde steuere bei einem Haushaltsvolumen von rund 26 Millionen Euro auf einen Schuldenstand von 20 Millionen Euro zu. Falls es nicht gelinge, die Einnahmesituation zu verbessern, drohe die Gefahr, so der CDU-Politiker, dass mittelfristig die Eigenständigkeit der Gemeinde Wangerland in Frage gestellt werde.
Über 100 Interessierte erreichte die CDU-Wangerland bei einer Wahlkampfveranstaltung im Hooksieler Gewerbegebiet. Dabei präsentierten sich zahlreiche Kandidaten der Partei. Foto: hol
Die Steuerhebesätze seien schon sehr hoch. Mehr Geld in die Gemeindekassen spülen sollen nach Ansicht des CDU-Politiker mehr Steuerzahler. Dafür müssten neue Gewerbegebiete ausgewiesen und Wohnraum geschaffen werden – insbesondere bezahlbarer Wohnraum für junge und alte Menschen.
Sorge um die Finanzen
Einsparmöglichkeiten in der Verwaltung sieht Fischer durch stärkere Zusammenarbeit mit anderen Städten und Gemeinden im Jeverland. Zudem müsse geprüft werden, inwieweit die Arbeit im Rathaus durch stärkere Digitalisierung effizienter gestaltet werden könne.
In der Verlagerung von notwendigen Investitionen – etwa die Grundschule Hohenkirchen und weitere Feuerwehrhäuser – auf private Investoren sieht Fischer kein Allheilmittel. „Wir als Gemeinde müssen dann dafür über Jahre Pacht zahlen, die den Haushalt ebenfalls belastet.“
Lockere Gesprächsrunde
Alle drei Kandidaten haben sich zudem am Freitagabend im Gästehaus den Fragen von rund 30 jungen Leuten unter 30 Jahren aus verschiedenen Dörfern im Wangerland gestellt. Zu dem neuen Veranstaltungsformat hatte die Initiative „Weil wird Hooksieler sind“ (WWHS) eingeladen. Nach einer Vorstellungsrunde konfrontierte Julian Dreßel die Politiker mit Schlagworten, zu denen die Bewerber spontan Stellung beziehen mussten.
Die Teilnehmenden konnten Fragen in eine Box werfen oder auch das persönliche Gespräch mit den Bewerbern suchen. WWHS-Sprecher Dreßel: „Ich würde es gut finden, wenn wir das Format mit dem gewählten Bürgermeister in den nächsten Jahren ausbauen könnten. Da wäre eine gute Gelegenheit, junge Leute für Kommunalpolitik zu interessieren.“
Friesland (5. 9. 2026) – Neue berufliche Perspektiven entdecken, Kontakte zu regionalen Arbeitgebern knüpfen und sich über Unterstützungsangebote informieren: Das Jobcenter des Landkreises Friesland lädt für Donnerstag, 10. September, von 9 bis 12 Uhr zur Jobmesse „PerspektiveNEUSTART – Frauen und Beruf“ in den Vortragsraum des Kreisdienstleistungszentrums, Karl-Nieraad Straße 1, in Varel ein.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Frauen, die auf der Suche nach einer Arbeitsstelle oder einem Ausbildungsplatz sind. Sie erhalten auf der Messe vielfältige Informationen für ihren beruflichen Neustart oder Wiedereinstieg.
Außerdem können sie sich zu Kinderbetreuungsangeboten im Landkreis informieren. Insgesamt sind rund 20 regionale Unternehmen, Bildungsträger und Beratungsstellen für Gespräche vor Ort. Der Besuch der Messe ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Hooksiel (5. 9. 2026) –Die „MF Düwels Fresen“ planen für Samstag, 12. September, eine besondere Aktion in Hooksiel. „Wir möchten einen jungen Mann überraschen, der nach einem schweren Unfall körperlich eingeschränkt ist – aber die Begeisterung für Motorräder und das Gefühl, unterwegs zu sein, kennt keine Grenzen“, so der Motorradclub, der in Cäciliengroden zu Hause ist.
Das richtige Gefühl soll eine Kolonne von Motorrädern vermitteln. Deshalb würden sich die Motorradfreude freuen, wenn sich an ihrer Aktion möglichst viele Biker aller Art beteiligen würden. Treffpunkt ist Samstag um 14 Uhr an der Tankstelle an der Bäderstraße in Hooksiel.
Hooksiel (4. 9. 2026) – Einen stürmischen Auftakt hat das Watt’n Country Festival erlebt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Stürmische Böen bliesen am Donnerstagnachmittag einen Sichtschutzzaun am Festivalgelände auf der Hooksieler Trabrennbahn um. Als dann auch noch einer der Stromerzeuger-Aggregate seinen Geist aufgab, war schnelles Handeln der Veranstalter gefordert.
Die Line-Dancer lassen sich von schlechtem Wetter nicht ab. Die Tanzfläche beim Watt‘n-Country-Festival ist stets gut gefüllt. Foto: hol
Die gute Botschaft: Das Problem mit der Stromversorgung der Showbühne lies sich schnell lösen. Das Musikprogramm wurde am Auftakttag kaum in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem Aufritt der Band „Celtic Cowboys“ am Nachmittag, übernahm kurzzeitig ein Discjockey von der erstmals in Hooksiel präsentierten US-Showtruckbar die Beschallung.
Die US-Showtruckbar gehört zu den Hinguckern auf dem Festivalgelände an der Hooksieler Trabrennbahn. Foto: hol
Am Abend sorgte die Formation „Buffalo Drive“ für Stimmung unter den Country-Fans, die zum Teil aus ganz Deutschlang und den Niederlanden angereist waren. Kaum erklang Musik, war die Tanzfläche von Line-Dance-Formationen gefüllt. Viele der Hobby-Cowboys haben sich für die gesamte Festival-Dauer in Hooksiel einquartiert, also bis Sonntag.
Am heutigen Freitag begann das Musikprogramm um 15 Uhr. Die Hoffnung: Im Laufe des Nachmittags soll das Wetter deutlich besser werden.
Friesland/Lüneburg (4. 9. 2026) – Der 10. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) hat am heutigen Freitag die Beschwerde des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert (Zetel) gegen seine Nichtzulassung als Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Friesland zurückgewiesen. Sichert hatte hatte ebenso wie zwei andere abgewiesene Bewerbern aus dem Landkreis Lüneburg und der Stadt Harzberg am Harz gehofft, dass das OVG Entscheidungen der jeweils zuständigen Verwaltungsgerichte aufhebt, die eine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Nichtzulassung auf nach die Kommunalwahl verschoben hatten.
Entscheidung erst nach der Wahl
Die Beschwerden blieben ohne Erfolg, so das OVG, weil nach dem niedersächsischen Kommunalwahlrecht sich auf das Wahlverfahren beziehende einstweilige Anordnungen im Vorfeld der Wahl nicht vorgesehen seien. Entscheidungen und Maßnahmen, die das Wahlverfahren beträfen, könnten nach dem Niedersächsisches Kommunalwahlgesetz nur mit einem Wahleinspruch innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntmachung des Wahlergebnisses angefochten werden.
Hierdurch solle der reibungslose Ablauf der Wahlen, ihre gleichzeitige und termingerechte Durchführung sowie die zeitnahe Feststellung der Ergebnisse gewährleistet werden. Dies würde nicht der Fall sein, wenn alle Entscheidungen, die sich unmittelbar auf die Vorbereitung und Durchführung der Wahlen bezögen, vor dem Wahltermin mit Rechtsmitteln angreifbar wären.
Zweifel an Verfassungstreue
Die Beschlüsse des Senats sind nicht anfechtbar. Das OVG weist aber ausdrücklich darauf hin, dass mit den Beschlüssen keine Aussagen über die Rechtmäßigkeit der gegebenenfalls in einem späteren Wahlprüfungsverfahren zu überprüfenden Nichtzulassungen der Bewerber getroffen wurde.
Sichert war nicht nicht zur Landratswahl zugelassen worden, weil der Wahlausschuss Zweifel an seiner Treue zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung hatte. Ein Argument dafür war sein Engagement in einem von Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuften Landesverband der AfD. Die Verfassungstreue ist Voraussetzung für die Berufung in ein Beamtenverhältnis bei einer Kommune.
Sichert will Wahl anfechten
Sichert kündigte an, seinen juristischen Weg weiter gehen zu wollen. Konkret dürfte das heißen, dass er das Ergebnis der Landratswahl im Nachgang anfechten will. Im Erfolgsfall müsste dann die Wahl wiederholt werden.
Der AfD-Politiker sieht sich als Opfer eines „undemokratischen Verfahrens“, mit dem SPD-geführte Landesregierungen versuchen würden, politische Opposition über Wahlausschüsse auszuschalten. „Es geht hierbei um nichts weniger als die Frage, ob wir künftig in einer Demokratie leben wollen oder ob Regierungen mittels Behörden und Wahlausschüssen nach Belieben politische Konkurrenten ausschalten können.“
Wangerland/Horumersiel (4. 9. 2026) – Heute früh, gegen 9.20 Uhr. Die Tür zum Haus des Gastes in Horumersiel öffnet sich. Ein halbes Dutzend Polizeibeamte betritt das Gebäude der Wangerland Touristik GmbH. Ihr Ziel: Die Verwaltungsräume des insolventen Unternehmens. Dort werden sie Dokumente, Kommunikationsdaten und sonstige Unterlagen beschlagnahmen, die Licht ins Dunkel um die Gründe und Verantwortlichkeiten für das Finanz-Desaster beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) bringen sollen.
Polizeibeamte beschlagnahmten heute im Zusammenhang mit den Ermittlungen rund um den Bau des Thalasso Meeres Spa an mehreren Orten Unterlagen und Dokumente. Auch die Wangerland Touristik GmbH in Horumermsiel bekam Besuch von der Polizei. Foto: hol
Wie Thorsten Stein, Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg, gegenüber „Hooksiel-Life“ bestätigte, suchen die Ermittler nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Oldenburg nach Hinweisen und Beweisen, die den Anfangsverdacht einer möglichen Insolvenzverschleppung oder der Untreue erhärten – oder eben auch nicht. Ein wichtiger Aspekt dabei: „Wer wusste wann was?“
Aktionen an mehreren Orten
Vergleichbare Aktionen habe es heute früh an mehreren Orten gegeben, bestätigt Stein. Namen nennt der Staatsanwalt nicht. Mutmaßlich dürften aber auch der ehemalige WTG-Geschäftsführer und die am Bau des TMS beteiligen Architekten Besuch von der Polizei bekommen haben.
Die Explosion der Baukosten beim TMS von 8,8 Millionen auf bis zu 23 Millionen Euro hat die gemeindeeigene WTG in eine finanzielle Schieflage gebracht, die zu einer noch laufenden Insolvenz in Eigenregie geführt hat. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richten sich auf mögliche strafrechtliche Verfehlungen von Beteiligten.
Unabhängig davon zu sehen sind Fragen rund um mögliche Schadensersatzansprüche der Gemeinde Wangerland, der die WTG gehört, oder der WTG selbst gegen Dritte sowie die Debatte um politische Verantwortlichkeiten.
Hohenkirchen (4. 9. 2026) – Die Polizei sucht nach Zeugen eines möglichen Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag, 3. September, auf dem Parkplatz der Gemeinde Wangerland in der Bismarckstraße in Hohenkirchen ereignet haben soll. Gegen den Verursacher wird wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt.
Eine Frau aus Jever hatte ihren blauen BMW gegen 8.30 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Als sie gegen 19.15 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie Beschädigungen in Form von Kratzern an der Fahrertür fest.
Der bislang unbekannte Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle. Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum verursachenden Fahrzeug beziehungsweise dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04461/74490 mit der Polizei in Jever in Verbindung zu setzen.
Friesland/Wangerland (3. 9. 2026) – Nachdem der Kreistag des Landkreises Friesland und der Rat der Stadt Wilhelmshaven im Juli 2025 die Errichtung einer gemeinsamen Zentralklinik beschlossen, liegen nun die Ergebnisse des Standortgutachtens vor. Auch zur Fusion der bestehenden Krankenhausgesellschaften liegen Empfehlungen eines Sachverständigen vor. „Die Gutachten bieten eine wichtige Grundlage für die weiteren Beratungen und Entscheidungen der politischen Gremien“, stellen Stadt und Landkreis in einer gemeinsamen Presseerklärung fest..
So könnte das geplante gemeinsame Zentralklinikum für Wilhelmshaven und Friesland aussehen. Grafik: Landkreis
Auch die Bürger der Region können sich ein eigenes Bild machen. Die Ergebnisse der beiden Gutachten können im Kreistagsinformationssystem unter buergerinfo.friesland.de/info.asp und im Ratsinformationssystem unter ratsinformation.wilhelmshaven.de/bi abgerufen werden. Zudem gibt es unter friesland.de/zentralklinik die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand und die Hintergründe zu informieren. Hier stehen zusätzlich Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Die Inhalte werden fortlaufend aktualisiert und ergänzt, sobald neue Informationen oder Entscheidungen vorliegen.
Beratungen nächste Woche
Die Ergebnisse der Gutachten stellen keine abschließende Entscheidung dar. Über den künftigen Standort der Zentralklinik und die konkrete Ausgestaltung der rechtlichen Fusion entscheiden der Kreistag des Landkreises Friesland und der Stadtrat der Stadt Wilhelmshaven. Zunächst werden die Themen in den zuständigen Fachausschüssen am Montag, 7. September, beraten. Danach stehen sie in den jeweiligen Sitzungen von Kreistag und Stadtrat am Mittwoch, 9. September, auf der Tagesordnung.
Weitere Informationen zu den Sitzungen sind im jeweiligen Bürgerinformationssystem abrufbar unter buergerinfo.friesland.de/info.asp (Landkreis Friesland) und ratsinformation.wilhelmshaven.de/bi (Stadt Wilhelmshaven). Die Sitzungen der Fachausschüsse, des Kreistags und des Stadtrats sind öffentlich. Die Sitzung des Ausschusses Finanzen und Digitalisierung sowie des Ausschusses für Klimaschutz, Klimafolgenanpassung, Planung und Kreisentwicklung des Landkreises Friesland beginnt am 7. September um 15.30 Uhr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (großer Lehrsaal), Wangerländische Straße 40, in Jever. Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Haushalt der Stadt Wilhelmshaven tagt ebenfalls am Montag ab 15 Uhr im Ratssaal im Rathaus.
Interessierte können zudem der Sitzung des Kreistags des Landkreises Friesland am 9. September ab 14.30 Uhr im Dienstleistungszentrum des Landkreises Friesland, Karl-Nieraad-Straße 1, in Varel sowie der Sitzung des Stadtrats um 15 Uhr im Ratssaal in Wilhelmshaven beiwohnen. Radio Jade überträgt die Sitzung aus Wilhelmshaven im Live-Stream, der auch später noch online angehört werden kann.
Gutachter für Standort in Sande
Im Rahmen des Standortgutachtens wurden sechs potenzielle Standorte anhand eines einheitlichen und transparenten Bewertungsmodels untersucht und miteinander verglichen. Das Gutachten wurde durch einen unabhängigen und neutralen Dienstleister erarbeitet. Vier der Standorte liegen im Landkreis Friesland, zwei auf dem Gebiet der Stadt Wilhelmshaven.
Aufgeteilt in die beiden übergeordneten Kategorien Standorteignung und Wirtschaftlichkeit wurden unter anderem die Erreichbarkeit, Verkehrsanbindung, Entwicklungsmöglichkeiten, Natur- und Umweltaspekte sowie zu erwartende Investitionskosten betrachtet und bewertet. Darauf basierend kamen für die beiden Oberkategorien Punkte zusammen, die jeweils zur Hälfte in die Gesamtwertung einflossen. Auf dieser Grundlage spricht das Gutachten eine Empfehlung für einen Vorzugsstandort aus. Er liegt am Oldenburger Damm (Landesstraße 815 ) in Sande. Das Ergebnis ist Teil der Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien.
Im Rahmen des Fusions-Gutachtens wurde geprüft, welche Rechtsform für die Fusion am besten geeignet wäre. Hierbei wurden die Rechtsgebiete Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Krankenhausrecht, Förderrecht und Kommunalverfassungsrecht betrachtet. Das Ergebnis des Gutachtens liegt nun vor und ist Teil der Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien.