Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Mülltonnen versperren über Tage die Fußwege

Hooksiel (12. 3. 2026) – Zu den Reizen von Hooksiel gehört die Überschaubarkeit des Ortes. Wer einigermaßen gut zu Fuß ist, der kann an einem Tag fast das gesamte Nordseebad ablaufen. Schwieriger wird für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen, die auf Rollatoren angewiesen sind. Die Fußwege sind zum Teil holprig, zum Teil sehr schmal. Hinzu kommt, dass stellenweise Hecken und Gebüsche von den anliegenden Grundstücken in den Gehweg hineinwachsen. 

Kein Platz mehr für Fußgänger: Mülltonnen versperren vor einigen Häusern nicht nur in der Friesenstraße die Gehwege. Foto: hol

Doch das ist es nicht allen, was eine Hooksielerin ärgert, die sich mit ihrem Unmut an „Hooksiel-life“ gewandt hat, namentlich aber nicht genannt werden möchte. Die Frau geht gern vom Wohnstift kommend die Friesenstraße entlang – mal auf dem Weg zum Einkaufen im Supermarkt, mal zum reinen Zeitvertreib. Häufig wird ihr der Weg aber durch auf dem Gehweg stehende Mülltonnen versperrt.

Fußgänger müssen ausweichen

„Ich kann ja noch verstehen, wenn am Morgen des Abholtages die jeweilige Mülltonne auf dem Fußweg steht“, so die Hooksielerin. Aber sobald die Müllabfuhr die Tonnen entleert hat, sollten die Behälter möglichst schnell wieder auf den Grundstücken verschwinden, damit Fußgänger nicht permanent vom Gehweg auf die Straße wechseln müssen, um die Engstellen zu passieren.

Als „unmöglich“ empfindet es die Dame, dass vor einigen Häusern, wohl zumeist mit Ferienwohnungen, die Wertstoff-, Bio- und Restmülltonnen gefühlt die ganze Woche auf dem Fußweg stehen. „Da kann man dann beim besten Willen nicht mehr dran vorbei kommen.“

Häufig vor Ferienwohnungen

Die Ursache für das Ärgernis liege vermutlich darin, dass die Vermieter ihren Hausmeisterservice nur einmal in der Woche gebucht haben. Der würde dann, je nach Abholplan, alle Tonnen an jenem Tag an die Straße und eine Woche später wieder zurückstellen. „Das geht doch so nicht“, klagt die ältere Dame, die dabei nicht nur an sich selbst denkt. „Wir machen uns den ganzen Ort kaputt.“

Rechtslage eindeutig

Die Rechtslage ist dabei eindeutig. In Friesland ist der Umgang mit Mülltonnen in der Abfallentsorgungssatzung des Landkreises geregelt. Darin heißt es: „Die Abfallbehälter sind …am Abfuhrtag rechtzeitig so bereitzustellen, dass der Abfuhrwagen auf öffentlichen oder dem öffentlichen Verkehr dienenden privaten Straßen an die Aufstellplätze heranfahren kann und das Laden sowie der Abtransport ohne Schwierigkeiten und Zeitverlust möglich sind.“ Und weiter: „Die Aufstellung (der Tonnen) muss so erfolgen, dass Fahrzeuge und Fußgänger nicht behindert oder gefährdet werden.“

Anbau schafft mehr Sitzplätze in Gastronomie am Strand

Wangerland (12. 3. 2026) – Das gastronomische Angebot am Strand von Schillig wird erweitert. Das Eis-Café mit Imbiss erhält einen Anbau (Foto). Dort sollen 30 weitere Sitzplätze im Inneren entstehen.

Eis-Café und Imbiss sind an die Wickinger-Bäckerei samt Café und Außenterrasse angegliedert, die die Lorenz Bäcker Victorbur GmbH 2024 eröffnet hat. Das ganzjährig geöffnete Angebot wird offenbar gut angenommen, gerade auch von Nordseefreunden aus der Region, die in der Nebensaison gern an Strand und Deich frische Luft schnappen wollen.

Computer im Stall – Geldfresser oder nützliche Helfer?

Jever/Wangerland (12. 3. 2026) – Echte Arbeitserleichterung oder überflüssiger Schnickschnack? Digitale Überwachungs- und Assistenzsysteme sollen in der Landwirtschaft das Tierwohl verbessern, Arbeitsabläufe unterstützen und betriebliche Entscheidungen fundierter machen. Aber sie kosten auch viel Geld und wollen ebenfalls betreut werden. Die landwirtschaftlichen Betriebe stehen vor der Herausforderung, Nutzen, Grenzen und Investitionsrisiken solcher Systeme realistisch einzuschätzen.

Lohnen sich digitale Helfer im Stall? Wer in die Technik investieren will, sollte wissen, worauf er achten muss. Foto: Volksbank

Mit ihrem „AgrarForum“ will die Volksbank Jade-Weser eG insbesondere Landwirten aus Friesland, der Wesermarsch und Wilhelmshaven bei der Entscheidung helfen. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 26. März, um 9.30 Uhr im Immobilien- und Finanzzentrum, Mühlenstraße 31-35 in Jever. 

Als Referentin wird Christina Umstätter, Professorin für Digitale Landwirtschaft an der Technischen Universität Braunschweig und Leiterin des Thünen-Instituts für Agrartechnologie, eine Vortrag halten: „Anforderungen an digitale Überwachungssysteme in der Tierhaltung – Worauf muss man achten?“

Die Fachfrau stellt die Erwartungen an digitale Überwachungssysteme der tatsächlichen technischen und organisatorischen Machbarkeit gegenüber. Behandelt werden unter anderem Fragen nach Datenqualität, Systemintegration, Wirtschaftlichkeit und praktischer Umsetzbarkeit im Betriebsalltag. Ziel ist es, Landwirten eine sachliche Entscheidungsgrundlage in dem Technologiefeld zu geben.

Während der Veranstaltung wird ein Frühstück angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter http://volksbank-jade-weser.de/agrarforum.html ist erforderlich.

Sturz zum Ausklang der Skisaison gut überstanden

Hooksiel (11. 3. 2026) – Nach seinem überraschenden zweiten Platz Anfang Januar beim „KidsCup“ des Westdeutschen Skiverbandes gegen etablierte Konkurrenten aus den Skiclubs der Wintersport-Region Sauerland hatte sich Leonard Köster vom SC Wangerland für den Saisonabschluss in Willingen im Riesenslalom einiges vorgenommen. Nach sehr gutem Start ins Rennen hielt dann aber auf halber Strecke leider die Piste bei frühlingshaften Temperaturen nicht. 

Das Training am Deich hat sich ausgezahlt: Auch wenn für den Hooksieler Leonard Köder die Skisaison etwas unglücklich endete, konnte er beweisen, dass auch Talente aus dem friesischen Flachland im Wintersport mithalten können. Archiv-Foto: privat

Der Hooksieler flog Mitte des Rennens bei hohem Tempo aus der Kurve. Leonard blieb zum Glück unverletzt. „Selbst die Videoanalyse ließ keinen Fahrfehler erkennen“, versicherte sein Vater Bernhard Köster gegenüber „Hooksiel-Life“. 

Was möglich gewesen wäre, lässt die Zeit im zweiten Lauf erahnen, bei dem der Hooksieler trotz seines Sturzes noch einmal an den Start gehen durfte. Leonard, der den Durchgang etwas verhalten angegangen war, passierte trotzdem mit der drittbesten Zeit die Ziellinie. 

Am Sonntag stand dann ein Slalom auf dem Programm. Den Sturz vom Samstag wohl noch im Kopf, fuhr Leonard zunächst eher verhalten. Dennoch reichte es im ersten Durchgang zum vierten Platz. Danach hieß die Devise für den zweien Lauf: Volles Risiko.

Diesmal deutlich ambitionierter kam der Hooksieler sehr gut in den Parcours rein. Doch das Pech blieb ihm treu. Am viertletzten Tor fädelte Leonard ein und stand somit am Ende mit leeren Händen da. 

Auto rammt Mauer in Viethstraße: Polizei sucht Zeugen

Hooksiel (11. 3. 2026) – Die Polizei sucht nach Zeugen für einen Unfall, der sich im Zeitraum von Freitag, 6. März, gegen 13 Uhr bis Dienstag, 10. März, gegen 12 Uhr in der Viethstraße in Hooksiel ereignet haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dabei ein etwa kniehoher, seitlich angebrachter Maueraufsatz an der Zufahrt eines Grundstücks durch ein Fahrzeug beschädigt. 

Der Schaden in der Viethstraße. Die betroffenen Mauerteile liegen im Straßengraben. Foto: Polizei

Vermutlich durch den Aufprall des Fahrzeugs stürzte ein Teil der Mauer ins Wasser des darunter verlaufenden Straßengrabens. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen und sich zu melden. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeistation Wangerland unter der Telefon 04463/808910 in Verbindung zu setzen.

Aqua-Fitness und Beckenboden-Training im Thalasso-Zentrum

Horumersiel (10. 3. 2026) – Das Kursusangebot im Thalasso Meeres Spa in Horumersiel wird größer. Die Wangerland Touristik GmbH beitet am kommenden Montag, 16. März, in dem in die Schlagzeilen geratenen Gesundheitstempel jeweils zehn 45-Minuten-Einheiten Aquafitness und Beckenbodengymnastik mit Maike Lackner an. 

Das Schwimmbecken im Thalasso Meeres Spa eignet sich sehr gut für wassergymnastische Übungen. Foto: Wangerland Touristik GmbH

Gesundheitsfördernde Bewegungskurse im Zeichen des Meerwassers würden gut zur Thalasso-Tradition passen. Das neue Angebot förderte gezielt Kraft, Beweglichkeit und das Körperbewusstsein. Bei Aquafitness-Kursen werde dafür die Eigenschaften des Wassers als schonendes Trainingsmedium genutzt. Der Auftrieb entlaste Muskeln und Gelenke, so dass auch Teilnehmende mit körperlichen Einschränkungen aktiv trainieren können. 

Der zweite Kurs, die Beckenbodengymnastik, richtet den Fokus auf die Körpermitte. Maike Lackner vermittle dabei Techniken zur Wahrnehmung und Kräftigung des Beckenbodens – ergänzt durch praktische Alltagstipps zur Entlastung. 

Die Kurse finden jeweils montags statt. Informationen zu Terminen und Buchung stehen online unter meeresspa.de/kurse. 

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Energiewende vor Ort schafft neue berufliche Perspektiven

Wilhelmshaven/Hooksiel (11. 3. 2026) – Die Energiewende findet unmittelbar vor den Toren Hooksiels statt. Die zum „Energy Hub“ zusammen geschlossenen Unternehmen treiben dort die Transformation der Region voran – mit Risiken und Herausforderungen, aber auch mit Chancen. 

Messe zur Berufsorientierung

Bei der Berufsorientierungsmesse „Energy Up 2026“ am Mittwoch, 19. März, stehen die Chancen gerade für heutige und künftige Arbeitnehmer im Mittelpunkt. Im Zuge der Veranstaltung, die von 10 bis 18 Uhr in der Nordseepassage in Wilhelmshaven stattfindet, stehen die beruflichen Perspektiven im Fokus. 

Die Messe bietet Unternehmen aus den Bereichen Energie, Industrie, Handwerk und Zukunftstechnologien eine Plattform, um mit Interessierten sowie potenziellen künftigen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, Fachkräfte und Quereinsteigende Einblicke in Berufsbilder, Karrierewege und aktuelle Stellenangebote.

Perspektiven für die Region

„Mit der Energy Up 2026 verbinden wir regionale Wirtschaftsentwicklung, Fachkräftesicherung und Zukunftsthemen wie die Energiewende vor Ort auf erlebbare Weise“, sagt Susann Schäfer-Biscan, Netzwerkmanagerin des Energy Hub. „Die Messe soll Orientierung geben, Netzwerke stärken und Perspektiven für die Zukunft in unserer Region aufzeigen “, ergänzt Ingo Theilen vom gemeinsamen Arbeitgeber-Service Wilhelmshaven. 

Organisiert wird die Veranstaltung vom Energy Hub in Kooperation mit dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven und des Jobcenters Wilhelmshaven sowie der Wirtschaftsförderung Wilhelmshaven GmbH. 

Wangerland Touristik Thalassa
– Werbeanzeige –

Vorwurf der sexuellen Nötigung gegen Chefarzt

Friesland/Varel (10. 3. 2026) – Nach Missbrauch-Vorwürfen gegen den Chefarzt der Frauenklinik haben die „Friesland Klinken“ jetzt die Führungsposition neu besetzt. Wie das Krankenhaus heute mitteilte, ist der Leitende Oberarzt Dr. Christoph Messner mit der kommissarischen Leitung der Geburtshilfe und Gynäkologie im St. Johannes-Hospital in Varel betraut worden. 

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Klinik-Leitung hatte den Chefarzt am vergangenen Freitag aufgrund klärungsbedürftiger Vorwürfe bis auf Weiteres freigestellt. Diese Entscheidung war in Abstimmung mit den Gremien des Krankenhauses getroffen worden, die im Vorfeld anonymisiert über den Sachverhalt informiert worden waren. 

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen den Beschuldigen wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung. Der im Februar angezeigte Vorfall soll sich im vergangenen November zugetragen haben. Nach der Freistellung hatten sich die Mitarbeitenden in der betroffenen Abteilung in einem offenen Brief „vollumfänglich“ hinter ihren Chefarzt gestellt.

Es gilt die Unschuldsvermutung

Die Geschäftsführung der „Friesland Kliniken“ nennt mit Verweis auf die Unschuldsvermutung und die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten keine Details zu den Vorgängen. Die Freistellung des Mitarbeiters bis zur Klärung noch offener Punkte sei in vergleichbaren Situation eine „übliche Vorgehensweise“. 

Mit der Übernahme der Leitungsfunktion durch Dr. Messner sei die Patientenversorgung der Gynäkologie und Geburtshilfe weiterhin sichergestellt. Messner hatte bereits 2025 kommissarisch die Abteilung der Gynäkologie und Geburtshilfe geleitet. Aufgrund der kurzfristigen personellen Veränderung komme es aber zu Terminverschiebungen von geplanten Behandlungen. „Die Patientinnen und Patienten werden umgehend benachrichtigt“, versichert die Geschäftsleitung.

Es wird immer schwerer, die Kirche im Dorf zu lassen

Hooksiel (10. 3. 2026) – Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wangerland steht vor großen Herausforderungen. Die Zahl der Mitglieder sinkt, die Kosten fürs Personal sowie den Unterhalt von Gebäuden und Friedhöfen seien kaum noch zu stemmen, sagte Fredo Eilts am Montagabend vor dem Männerkreis im Walter-Spitta-Haus. Vor diesem Hintergrund werde es immer schwerer, „die Kirche im Dorf“ zu lassen. 

Diakon Fredo Eilts (rechts) stellte sich als neuer Seelsorger beim Männerkreis der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wangerland in Hooksiel vor. Links im Bild: Männerkreis-Leiter Herbert Ulfers. Foto: hol

Treffen könnte das auch Hooksiel, räumte der Diakon ein, der seit dem 1. Februar Teil des Seelsorge-Teams im Wangerland ist. Nach den aktuellen Plänen der Oldenburgischen Landeskirche soll das zentral gelegene Stephanus-Haus in Hohenkirchen das Gemeindehaus fürs ganze Wangerland werden. Es soll entsprechend erweitert und energetisch saniert werden. Vom 1983 gebauten, von zahlreichen kirchlichen und anderen Gruppen genutzten Walter-Spitta-Haus in Hooksiel wolle sich die Kirche mittelfristig trennen. 

Walter-Spitta-Haus steht zum Verkauf

„Es gibt schon jetzt mehrere Interessenten“, sagte Eilts, der zusagte, sich dafür einsetzen zu wollen, dass die Menschen vor Ort bei den wirtschaftlich notwendig erscheinenden Veränderungen mitgenommen werden. Das Walter-Spitta-Haus gehört zur zentralen Infrastruktur im Ort. Vor allem dann, wenn die Wangerland Touristik GmbH das Gästehaus nicht mehr halten könne, sei das Haus als Treffpunkt für Vereine und Gruppen aller Art unverzichtbar, zumal es in Hooksiel kein Dorfgemeinschaftshaus gebe, hieß es aus der Runde des von Herbert Ulfers geleiteten Männerkreises.

Die ev.-luth. Kirchengemeinde Wangerland deckt nach dem Beitritt der Kirchengemeinden Wiarden und Minsen zum Jahresbeginn nahezu das gesamte Gemeindegebiet ab. Zu ihr gehören rund 4700 Christen, 13 überwiegend historische Kirchen sowie zahlreiche Friedhöfe und sonstige Gebäude. Wo sich früher acht Geistliche um das Seelenheil der Gläubigen kümmerten, war nach der Verabschiedung von Pastor Jürgen Walter (Hohenkirchen) und Sabine Kullik (Minsen) in den Ruhestand und dem Wechsel von Pastor Stefan Grünefeld (Hooksiel) nach Oldenburg Hanja Harke (Waddewarden), trotzt Unterstützung von einigen Interimskräften, weitgehend auf sich allein gestellt – mit einer Halbtagsstelle. 

Diakon darf trauen und beerdigen

Fredo Eilts (57) besetzt jetzt eine der Stellen im künftigen interprofessionellen Team, das sich um die Aufgaben in der Kirchengemeinde kümmern soll. Der aus Ostfriesland stammende Diakon, der im nördlichen Wangerland lebt, hat sein Theologiestudium mit einem Diplom absolviert, aber keine kirchlichen Examen abgelegt. Als Angestellter der Kirche darf er aber alle Aufgaben von Pastoren erledigen: Also predigen, taufen, trauen, beerdigen, seelsorgerische Gespräche führen und, wie Eilts mit einem gewissen Bedauern schilderte, bürokratische Pflichten erfüllen.

Die Zukunft des Walter-Spitta-Hauses ist ungewiss. Die Kirche will sich von dem Gemeindehaus mittelfristig trennen. Foto: hol

Zurzeit sei er mit der energetischen Bestandsaufnahme aller Kirchengebäude beschäftigt. Die Oldenburgische Landeskirche möchte bis spätestens 2045 klimaneutral sein. Wichtiger für ihn seien aber die persönlichen Gespräche mit Menschen, versichert der Geistliche.

Weitere Pastorin in Sicht

Eilts hatte zuletzt mit einer halben Stelle als Diakon in Jever sowie einer halben Stelle als Religionslehrer gearbeitet. Das Wangerland, und auch Hooksiel, seien ihm aus der Jugendarbeit wohl vertraut, aber auch aus eigenem Erleben. „Ich habe noch zu Zeiten von Pastor Rudolf Brahms in meiner Studienzeit in Hooksiel Orgel gespielt.“ 

Möglicherweise bekommen Hanja Harke und Fredo Eilts demnächst weiter Verstärkung. Wie Eilts sagte, gebe es auf die erneut ausgeschriebene Stelle von Pastor Grünefeld eine Bewerbung einer erfahrenen Pastorin. Man könne aber nicht davon ausgehen, dass die Geistliche künftig in der Pastorei in Hooksiel wohnen werde. 

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Seebadeverein lädt für Samstag zum Frühjahrsputz

Hooksiel (10. 3. 2026) – Der Seebadeverein Hooksiel lädt zum Frühjahrsputz. Alle Freiwilligen, die sich an der Verschönerung des Ortsbildes beteiligen wollen, sind dazu für Samstag, 14. März, eingeladen. Treffpunkt ist um 13 Uhr an der Bühne neben dem Hooksieler Gästehaus.

Den Frühjahrsputz gibt es seit 1997. Getragen wird die einst von der „Wilhelmshavener Zeitung“ aus der Taufe gehobene Aktion heute von den Kommunen in der Region – der Stadt Wilhelmshaven sowie den Landkreisen Friesland und Wittmund. Zu den Teilnehmern gehören neben Vereinen, Schulen, Bundeswehr, Verbänden und anderen Institutionen auch Privatleute. 

Geputzt wird in der Regel freitags und samstags. Der Seebadeverein würde sich über eine möglichst gute Beteiligung in Hooksiel freuen. Im Anschluss an den Putz- und Aufräumdienst ist ein gemütliches Beisammensein geplant. Anmeldungen dazu per Mail möglichst umgehend unter info@seebadeverein-hooksiel.de.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –