Hooksiel (11. 5. 2026) – „Was? Die haben gar keine Autos?“ Verwundert reibt sich ein Kind im im Hooksieler Kindergarten die Augen. Auf einer Weltkarte sieht er Menschen, die mit Pferd und Wagen ihre Kakao-Ernte einfahren.
Anka Müller (links) von der Fairtrade Lenkungsgruppe möchte den Wert von fair gehandelten Produkten möglichst früh bei den Bürgern verankern. Hooksieler Kindergartenkinder (hier mit Erzieherin Marlies Möllmann) dürfen in dieser Woche entsprechen Leckereien probieren. Foto: hol
Aktion für 256 Kinder
„Faires Frühstück“ ist das Thema der bundesweiten Fairtrade-Kampagne. Die Lenkungsgruppe für den Bereich der Fairtrade-Gemeinde Wangerland beteiligt sich daran mit einer Aktion für Kinder. Drei Tage lang beschäftigen sich insgesamt 256 Kinder in den Kindergärten Hooksiel, Horumersiel, Tettens und Hohenkirchen mit den Produkten, die den Einrichtungen für deren Frühstückstische zur Verfügung gestellt wurden.
Das Programm umfasst zahlreiche fair gehandelte Produkte wie Kakao, Müsli, Nougatcreme, Orangensaft und auch Kaffee (für die Erwachsenen). Dazu regionale Produkte wie Brötchen, Butter und Milch. Abgerundet wird das heute von der Lenkungsgruppe in den Kitas vorgestellte Sortiment durch Bananen.
Thema in Kindergärten
Die Erzieherinnen in den Kitas haben die Aktion gut vorbereitet. Die Lebensmittel, ihre Herkunft samt Produktions- und Handelsbedingungen werden zum Gegenstand des Tagesprogramms. Wie Lenkungsgruppen-Sprecherin Anke Müller sagte, habe Fairtrade Deutschland dazu Informationen, Karten und Malunterlagen beigesteuert.
Am heutigen Montag stand bei den Kits im Wangerland das Müsli im Mittelpunkt, Dienstag wird der Bananentag und am Mittwoch gibt es frische Brötchen vom Bäcker vor Ort. Die Botschaft: Der Start in den Tag sollte möglichst lecker sein – aber auch fair.
Hooksiel (11. 5. 2026) – Die neu formierte Tennis-Damenmannschaft des SC Wangerland hat in der 2. Regionsklasse ihren ersten Saisonsieg verbucht. Nach einer Niederlagen zum Auftakt gewann das Team sein erstes Heimspiel am Sonntag gegen Ihlow mit 4:2.
Marina Doyen (6:1/6:4), Martha Kramer (6:1/7:5) und Lena Taddigs (6:4/6:2) brachten die Hooksielerinnen in den Einzeln mit 3:1 in Führung. Lediglich Alina Fiebig an Position 1 verlor ihre Partie. Den nötigen vierten Punkt sicherte das routinierte Doppel Petra Csikos/Marina Doyen mit einem klaren 6: 1/6:0-Sieg. Erfahrung sammelten Hannah Aden und Rosalie Weber im zweiten Doppel.
Entscheidung im Doppel
Mit einem Sieg in die Regionsklassen-Saison starteten die Spieler der A II-Jugend. Hier setze sich im ersten Einzel Tim Fiebig mit 6:2/6:4 durch. Leonard Köster blieb im zweiten Einzel chancenlos. Die Entscheidung musste im Doppel fallen. Hier gewannen Fiebig/Köster in einem spannenden Spiel knapp mit 6:4/5:7/11:9 .
Nur Gauzel punktet
Eine 1:5-Niederlage einstecken musste hingegen die A I-Jugend in der Regionsliga nach dem Heimsieg zum Auftakt im Auswärtsspiel beim TV Varel. Lediglich Niko Gauzel, Gastspieler vom Wilhelmshavener THC, konnte an Position 2 spielend sein Einzel mit 6:0/1:6/12:10 gewinnen. Während Lorenz Kramer und Niklas Doyen klar unterlagen, verlor Mateo Doyen (7:6/2:6/4:10) sein Spiel nur knapp. Ein Quäntchen Glück fehlte dann auch dem ersten Doppel, das Kramer/Gauzel ebenfalls im Matchtiebreak abgeben mussten (7:6/4:6/10:12). Das Doppel Niklas und Mateo Doyen verlor hingegen deutlich (3:6/3:6).
Unentschieden knapp verpasst
Auf den ersten Punktgewinn warten weiter die ü50-Herren. Das Heimspiel gegen Petersfehn ging mit 2:4 verloren. Siege für die Hooksieler konnten lediglich Jan Alter im Einzel (6:1/6:1) und das Doppel Andre Abels/Jan Alter (6:1/6:0) einfahren. Thorsten Csikos, Andre Abels und Mirko Ortmanns verloren ihre Spiele deutlich. Und auch die Hoffnung, dass das erste Doppel mit Thomas Otte/Thorsten Csikos den nötigen Punkt für ein Unentschieden holt, erfüllte sich nicht. In einer sehr engen Partie verlor das Duo 4:6/5:7.
Wangerland (11. 5. 2026) – Nach einer Radarkontrolle durch Beamte des Polizeikommissariats Jever am Samstag zwischen 15 und 16.15 Uhr leitete die Polizei drei Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Fahrens mit überhöhter Geschwindigkeit ein. An der Landesstraße 812 zwischen Hooksiel und Haddien wurden in Höhe Bottens rund 50 Fahrzeuge gemessen. In einem Fall konnten die Beamten einen 42-jährigen Motorradfahrer feststellen, der im auf auf 70 km/h beschränkten Bereich mit 105 Stundenkilometern unterwegs war.
Bei einer Fahrzeugkontrolle in Wiefels ermittelte die Polizei am Samstag einen 36-jährigen Autofahrer, der ohne Führerschein unterwegs war. Der Mann beteuerte aber, einen Führerschein zu besitzen, was die Beifahrerin und Halterin des Fahrzeuges bestätigte. Eine EDV-Überprüfung hingegen ergab dann, dass dem Fahrzeugführer der Führerschein bereits vor rund zehn Jahren rechtskräftig entzogen worden ist und er aktuell über keine Fahrerlaubnis verfügt.
Die Polizei leitete Strafverfahren sowohl gegen den Fahrer als auch gegen die Halterin ein. Der Fahrzeugführer kündigte unterdessen an, seinen vorgeblichen Führerschein zu seiner Entlastung noch am gleichen Tag vorzeigen zu wollen – was letztlich nicht erfolgte.
Wangerland (10. 5. 2026) – Die CDU Wangerland hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum nächsten Gemeinderat im September benannt. Angeführt wird die 23-köpfige Liste von Bürgermeisterkandidat Thies Fischer. Nicht mehr unter den Bewerbern ist der bisherige Ratsherr Tom-Oliver Thomssen.
Ein Teil der Bewerber der CDU für die Kommunalwahl: (von links) Christian Burchardt, Mario Krar, Jan Wanowius, Beate Wedermann, Dieter Behrens-Focken, Thies Fischer, Alice Brandenburg-Bienek, und Andy Strümpel. Foto: CDU
Die Nominierung erfolgte auf einer Mitgliederversammlung. Nach den Worten des CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzenden Christian Burchardt, habe die Partei versucht, eine Mischung aus Erfahrung, Kompetenz und neuen Impulsen zusammenzustellen.
Partei setzt auf Neuanfang
„Wir habe den Wunsch der Wangerländerinnen und Wangerländer nach einem Neuanfang laut und deutlich vernommen“, so Burchardt. Das spiegele sich in der Kandidatenliste wider. „Neben dem Bürgermeisterkandidaten Thies Fischer, finden sich viele engagierte Leistungsträger sowie zahlreiche neue Kandidatinnen und Kandidaten aus dem gesamten Wangerland – Menschen mit Fachwissen aus allen Bereichen, mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen.“
Hinter Fischer stehen auf der Liste die bisherige Fraktionsvorsitzende Alice Brandenburg-Bienek, Vorsitzender Burchardt und Ratsfrau Beate Wedermann. Es folgen Mario Krar, Andy Strümpel, Jan Wanowius, Dieter Behrens-Focken (Ratsherr), Andree Lüken, Arndt Lowien (Ratsherr), MdL Katharina Jensen (Ratsfrau), Tobias Geisen, Marco Knodel, Rolf Bäuerle, Joachim Janßen, Wolfgang Weidemann, Björn Christiansen, Matthias Poth, Franz Höner, Matthias Suckert, Rolf Franzen, Romuald Samul und Theo Hakvoort.
Mit Strümpel, Geisen, Knodel, Weidemann, Christiansen, Suckert und Franzen haben acht der Bewerber ihren Wohnsitz in Hooksiel. Derzeit stellen die Christdemokraten sechs Vertreter im Rat, die mit Grünen und FDP in der Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ zusammenarbeiten.
Zukunftsplan aufgestellt
Die CDU sieht sich mit ihrer Mannschaft personell breit aufgestellt. Ziel sei es, das Wangerland weiterzuentwickeln und Herausforderungen mit Sachverstand, Verlässlichkeit und neuen Ideen anzugehen. Die Partei habe die vergangenen Monate intensiv genutzt, um sich für die Zukunft des Wangerlandes aufzustellen. Im Rahmen einer Klausurtagung sei ein Plan erarbeitet worden, mit dem Ziel, die Gemeinde finanziell und touristisch besser aufzustellen, so Burchardt. Insbesondere gehe es darum, die Gemeinde für Unternehmen attraktiver zu machen, neue wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.
Gleichzeitig, so heißt es in einer heute verbreiteten Mitteilung, müsse die Gemeinde auch für Familien sowie die hier lebenden Bürgerinnen und Bürger lebenswert bleiben. Themen wie Infrastruktur, Wohnraum, Lebensqualität, Vereinsleben und eine verlässliche kommunale Entwicklung würden dabei eine zentrale Rolle spielen.
Horumersiel (9. 5. 2026) – Auf Kunst, Handwerk und liebevolle Unikate dürfen Besucher des Kunst- und Hobbymarktes in Horumersiel hoffen. Die Aussteller bieten ihre Waren an Himmelfahrt, 14. Mai, von 10 bis 18 Uhr im Gästehaus in Horumersiel an.
Der Kunst- und Hobbymarkt hat sich in den vergangenen rund 30 Jahren zu einem festen Bestandteil im Jahresprogramm im Wangerland entwickelt. Zahlreiche Aussteller und Ausstellerinnen bieten Kunstinteressierten ihre häuft selbst gefertigten Waren und Werke an.
Die Wangerland Touristik GmbH verspricht „kreative Vielfalt in besonderer Atmosphäre“. Das Angebot reicht von außergewöhnlichen Keramikarbeiten über buntes Patchwork und duftende Seifen bis hin zu glänzendem Schmuck. Der Eintritt ist frei.
Jever/Wangerland (10. 5. 2026) – Der nächste öffentliche politische Stammtisch des Ortsverbands Jeverland von Bündnis 90/Die Grünen widmet der Situation der Presse in Friesland und in Niedersachsen. Referent und Gesprächspartner ist Helmut Burlager, langjähriger Redaktionsleiter des „Jeverschen Wochenblatts“ und ausgewiesener Kenner der regional Presselandschaft. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13. Mai, um 19 Uhr im Parkhotel in Jever in der Mühlenstraße 51 statt.
Burlager (Foto), der heute in Frankreich lebt, wird unter anderem über die Rolle unabhängiger Medien, die aktuellen Herausforderungen für den Journalismus sowie die Bedeutung von Medienethik und den Pressekodex sprechen.
Das Thema ist hochaktuell, haben doch das „Jeversche Wochenblatt“ und die „Wilhelmshavener Zeitung“ seit Mitte April mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) einen neuen Mantelpartner. Die NOZ liefert jetzt die überregionalen Seiten. Vorher hat das über Jahrzehnte die „Nordwest-Zeitung“ (NWZ) gemacht.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Hooksiel (8. 5. 2026) – Vertrauen ist eine hohes Gut. Vor allem in einer Demokratie. Wählerinnen und Wähler delegieren mit ihren Stimmen Entscheidungsgewalt. Auf Zeit – und im Vertrauen darauf, dass die Mächtigen auf Zeit, seien es Ehrenamtliche oder Hauptamtliche, ihre Arbeit so gut wie möglich erledigen.
Die gewählten Vertreter an der Spitze des Wangerlandes laufen im Moment Gefahr, das Vertrauen vieler Bürgerinnen und Bürger zu verspielen. Deutlich spürbar ist der Unmut darüber, dass die Gemeinde sich dazu entschieden hat, den „vorläufige Abschlussbericht“ zum Desaster beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) entgegen ursprünglichen Zusagen doch nicht öffentlich zu machen. Aus ermittlungstechnischen Gründen, wie es heißt.
Es geht nicht nur um Straftaten
Polizei und Staatsanwaltschaft suchen schon seit Monaten nach Ansatzpunkten für strafrechtlich relevante Taten im Umfeld der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH. Insolvenzverschleppung? Untreue? Verstöße gegen das Vergaberecht oder Buchhaltungspflichten?
Es ist schwer vorstellbar. Aber wenn es wirklich so sein sollte, dass die Veröffentlichung des Gutachtens zur Kostenexplosion beim Bau des TNS von 8,8 auf mindestens 23 Millionen diese Ermittlungen behindern würde, könnte man die Geheimniskrämerei um die WTG-Interna nachvollziehen. Zumindest teilweise.
Aber es geht beim Thalasso-Desaster ja nicht nur um Straftaten und Schuld. Mindestens genau so wichtig ist die Aufarbeitung von Verantwortlichkeiten, etwa durch Unterlassungen – und zwar nicht nur bei der Tourismus GmbH, sondern auch bei ihrer Mutter, der Gemeinde Wangerland.
Wer hat wann was gewusst?
Mit Ausnahme einer Teil-Chronik zu den Entscheidungsabläufen durch die Wählergruppe Pro Wangerland liegt bislang noch keine kritische Auseinandersetzung mit möglichen Versäumnissen im Rathaus vor. Gerade dazu gibt es aber jede Menge Aufklärungsbedarf.
Was hätte der Gemeinderat als Gesellschafterversammlung der WTG wissen müssen und was hat er tatsächlich zu welchem Zeitpunkt gewusst? Warum hat niemand in Politik und Verwaltung gemerkt, dass die WTG mit dem Bauvorhaben überfordert war und es faktisch offenbar so gut wie keine Bauaufsicht gab? Wer hätte wann Alarm schlagen müssen, als die Kosten aus dem Ruder liefen? Zumindest aus heutiger Sicht und mit Blick auf die gravierenden Folgen für die touristische Infrastruktur im Wangerland wäre wohl selbst ein später Ausstieg aus dem Projekt sinnvoller gewesen als ein „Augen zu und durch“.
Konzept war nie schlüssig
Wer hat die erheblichen Mehrausgaben – unabhängig davon, ob sie durch Zusatzwünsche des Bauherrn oder durch unerwartete Preisentwicklungen verursacht wurden – eigentlich abgesegnet? Nur der Architekt und der WTG-Geschäftsführer, der dem Vernehmen nach ja nur über ein sehr begrenztes Zeichnungsrecht verfügte? Oder auch der Verwaltungsausschuss im Rathaus?
Was auch zum Strauß an offenen Fragen gehört: Wer hat eigentlich beim Land Niedersachsen und beim Landkreis Friesland wie geprüft, ob das Thalasso-Konzept tatsächlich zuschussfähig war? Offenbar niemand, denn wie lässt sich sonst erklären, dass der inzwischen fertig gestellte Gesundheitstempel – und zwar auch ohne Baukostenexplosion – nicht wirtschaftlich auskömmlich zu betreiben ist, selbst wenn er komplett ausgelastet wäre.
Quittung droht am Wahltag
Fragen über Fragen also, die nicht oder nur am Rande etwas mit den Ermittlungen von Polizei und Anklagebehörde zu tun haben. Ohne Antworten darauf wird es den Verantwortlichen bei der Gemeinde Wangerland aber kaum gelingen, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Fatal wäre es, wenn – unabhängig von der juristischen Aufarbeitung – die nötige Aufklärung zu Verantwortlichkeiten und möglichen Fehlern im Rathaus nicht vor der Kommunalwahl am 13. September erfolgen sollte. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, was dann passiert. Die Wählerinnen und Wähler bekunden ihren Unmut an den Wahlurnen – zu Lasten aller unter Generalverdacht stehenden Kommunalpolitikern – und der Demokratie.
Was heißt das? Aufklärung tut Not. Und zwar so schnell wir möglich. Für Fehler, die man begangen hat, kann man sich entschuldigen. Auch das kann Vertrauen schaffen. Berechtigte Fragen aber, auf die Antworten verweigert werden, sind der Nährboden für Misstrauen und Unmut.
Wangerland (8. 5. 2026) – Die CDU Wangerland fordert größtmögliche Transparenz bei der Aufarbeitung der erheblichen Kostensteigerungen rund um den Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) aus. Nachdem Bürgermeister Mario Szlezak (SPD) mitgeteilt hat, dass die angekündigte öffentliche Vorstellung des Gutachtens dazu vorerst nicht stattfinden wird, sieht die CDU die Gemeinde in der Verantwortung, die Öffentlichkeit im rechtlich möglichen Rahmen über den aktuellen Stand zu informieren.
„Die Entwicklung der Projektkosten und die daraus entstandenen Folgen für die Gemeinde beschäftigen viele Bürgerinnen und Bürger bis heute“, so der CDU-Bürgermeisterkandidat Thies Fischer (Foto). „Deshalb ist es wichtig, die bisherigen Erkenntnisse nachvollziehbar darzustellen und offene Fragen transparent aufzuarbeiten.“
Die ursprünglich kalkulierten Baukosten von 8,8 Millionen Euro waren im Verlauf des Projekts auf zuletzt rund 23 Millionen Euro angestiegen. Die wirtschaftlichen Folgen hätten erhebliche Auswirkungen auf die Wangerland Touristik GmbH sowie auf verschiedene kommunale Entscheidungen.
Transparente Aufarbeitung
Nach Auffassung der CDU wäre es sinnvoll gewesen, zumindest die Inhalte des vorliegenden Zwischengutachtens soweit möglich öffentlich einzuordnen. Fischer. „Dabei geht es nicht um Vorverurteilungen, sondern um eine transparente Aufarbeitung.“
Selbstverständlich dürfe eine Veröffentlichung keine laufenden Ermittlungen oder mögliche rechtliche Ansprüche beeinträchtige. „Dennoch sollte die Gemeinde die Öffentlichkeit über alle Inhalte informieren, die rechtlich bereits offengelegt werden können“, stellt der CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzende Christian Burchardt fest.
Probleme beim Projektmanagement
Bereits frühere Untersuchungen hatten organisatorische und strukturelle Probleme beim Projektmanagement des TMS thematisiert. Im Raum standen unter anderem Fragen zur Projektsteuerung, zu Rechnungsprüfungen sowie zu Nachforderungen während der Bauphase.
„Eine umfassende Aufarbeitung ist wichtig, damit aus den Vorgängen die notwendigen Konsequenzen gezogen werden können“, soFischer. Gerade bei Projekten dieser Größenordnung brauche es nachvollziehbare Abläufe und eine transparente Kommunikation.
Die CDU Wangerland sieht die Gemeindeverwaltung weiterhin in der Verantwortung, den angekündigten Aufklärungsprozess offen und nachvollziehbar zu gestalten. Burchardt. „Die Bürgerinnen und Bürger sollten nachvollziehen können, welche Erkenntnisse bereits vorliegen und welche Fragen noch geprüft werden.“
Friesland/Wangerland (8. 5. 2026) – Der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Friesland unterstützt die Empfehlung der grünen Kreistagsfraktion für die Landratswahl im September. Das Gremium hat sich einstimmig für Rolf Neuhaus (parteilos) als Kandidaten ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung trifft die Mitgliederversammlung der Partei Ende Mai. Die SPD-Delegiertenkonferenz hat Neuhaus bereits zu ihrem Kandidaten erkoren.
Der Kreisvorstand der Grünen unterstützt Rolf Neuhaus als Landrats-Kandidat. Mit ihm im Bild Martina Esser (li.) und Dr. Jutta Helmerichs. Foto Reiner Tammen
Die Grünen sehen in Neuhaus den Kandidaten mit der größten inhaltlichen Schnittmenge für eine zukunftsorientierte Entwicklung Frieslands. „Für uns war entscheidend, wer die besten Voraussetzungen mitbringt, um Klimaschutz, Natur- und Artenschutz, soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Entwicklung des Landkreises verbindlich voranzubringen“, wird Kreisvorsitzende Dr. Jutta Helmerichs in einer Mitteilung zitiert. Neuhaus, der seit über 16 Jahren beim Landkreis beschäftigt ist, ist in als Dezernent in der Kreisverwaltung aktuell für die Bereiche Planung und Bauen, Klimaschutz, Umwelt, Straßenverkehr und Gebäudemanagement verantwortlich.
Mit Blick auf die zukünftige Rolle des Landkreises sehen die Grünenn die Notwendigkeit, Klimaschutz strukturell zu verankern und zu verstetigen. „Klimaschutz und Klimafolgeanpassung müssen von punktuellen Projektmaßnahmen zur Regelaufgabe des Landkreises Friesland werden“, so Helmerichs und die Vorsitzende der Kreistagsfraktion Martina Esser.Der Kreisvorstand der Partei hatte vor dem Votum für Neuhaus auch mit Sibylle Raquet, Kandidatin von CDU/FDP, und Jan Ole Möller, Kandidat von „Die Partei“, gesprochen.
Hooksiel (8. 5. 2026) – Im vergangenen Jahr feierte er Premiere. Für diesen Himmelfahrtstag ist eine Neuauflage geplant. Im ehemaligen Awo-Heim neben dem Hooksieler Gästehaus findet am Donnerstag, 14. Mai, ein Bücher- und Spieleflohmarkt statt, zu dem auch ein Büfett mit Kaffee und Kuchen gehört.
Geöffnet hat der Flohmarkt von 10 bis 17 Uhr. Mit den Erlösen wollen die Veranstalter Ingrid und Bernd Tscherney sowie Bernd Howanietz die Arbeit des Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Himmelreich in Wilhelmshaven unterstützen. Wer selbst noch gut erhaltene Bücher oder Spiele zu der Aktion beisteuern möchte, kann sich bei Bernd Tscherny (Telefon: 0163/2658589) melden.